architektur.aktuell 03/2009
GRID – Haus Amalia in Kirchbach, Steiermark
Text: Isabella Marboe – Immer grün und gut gelaunt
In Kirchbach in der Steiermark sind die drei Geschwister aufgewachsen, hier machen sie am liebsten Urlaub. Für sie und ihre Familien entwarfen die GRID-Architekten ein freches, kleines Ferienhaus. Über und über mit Kunstrasen verkleidet, steht es immergrün auf einer Wiese am Ortsrand. Das Grundstück stiftete die Großmutter und so heißt die schicke, überaus wohnliche Land-Mark auf der Hügelkuppe nun Amalia wie sie.
Hubmann • Vass – Haus am Wolfersberg, Wien
Text: Matthias Boeckl – Fernöstliche Kontemplation
Zwischen „standardmäßige“ Einfamilienhäuser der bekannten Sorte am westlichen Wiener Stadtrand duckt sich seit kurzem ein neues, ungewöhnlich bescheidenes Wohnhaus. Das Dach wird später gebaut, witzelten Architekten und Bauherren, um die Ratlosigkeit der Nachbarn ironisch zu beantworten. Aber es wird beim Flachdach bleiben – ein Hofhaus mit exquisiter Detailkultur.
Marte.Marte – Haus M. in Rankweil
Text: Edith Schlocker – Paradies mit einem Fenster zur Welt
Für Bernhard und Stefan Marte kommt die Idee des Atriumhauses dem Paradies auf Erden nahe. Das Haus M. in Rankweil ist die Beton, Glas, Wasser und Holz gewordene Verwirklichung dieser Vision.
Gerhard Mitterberger – Haus F., Rinnegg
Text: Ulrich Tragatschnig – Haus der Sichtbarkeiten
In Rinnegg bei St. Radegund hat Gerhard Mitterberger ein Einfamilienhaus gebaut, das sich sensibel in seinen Kontext fügt, seiner Aussichtslage bestmöglich anpasst, Nutzungsbereiche klug verschaltet und überhaupt ganz ehrlich mit sich selber ist.
Essay: Einfamilienhaus: Städtebau oder Architektur?
Text: Georg W. Reinberg
Einfamilienhäuser haben nach wie vor eine schlechte Umweltbilanz. Verdichtungen, Co-Housing und damit verbundene soziale Vorteile sollten die Parameter für die zukünftige Entwicklung werden.
Eder Biesel – Sandnes Sparebank in Sandnes, Norwegen
Text: Norbert Mayr – „Großmöbel“ im Gewerbepark
Der österreichische Architekt Wilhelm Eder setzte in ein anonymes Gewerbegebiet der norwegischen Stadt Sandnes ein prägnantes Zeichen. Zwei Aspekte prägten die Grundkonzeption des Bürogebäudes: Wirtschaftlichkeit und kurze Bauzeit wurden durch tragende, vorgefertigte Betonelemente gesichert. Zum anderen sollte – alternativ zu einer starren Orthogonalität – eine markante Gitterstruktur das Gebäude prägen.
Snapshot: Najjar & Najjar Architects
Text: Robert Temel – Analoge Dynamik
Seit mittlerweile zehn Jahren besteht das Wiener Architekturbüro Najjar & Najjar (Rames und Karim Najjar), doch in dieser Zeit hat es eine Reihe ganz unterschiedlicher Schwerpunktsetzungen hinter sich gebracht – von utopischen dynamischen Räumen über Jachtdesign und ein vielbeachtetes Forschungsgebäude bis zu Einfamilienhäusern. (…)