architektur.aktuell 10/1998

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architektur.aktuell

Einfamilienhäuser in Tirol / Single-Family Houses in Tyrol

Von/by Franziska Leeb
Alleinstehend und eigenständig – Einfamilienhäuser in Tirol

Freies, bebaubares Land ist im alpinen Raum knapp und somit wertvoll. Dennoch zählt trotz vorangeschrittener Zersiedelung das Einfamilienhaus mit seinem enormen Platzbedarf immer noch zu den dominierenden Bauaufgaben in Tirol. Gestützt wird der Wunsch nach dem individuellen Haus mit Landesförderungen, die dichtere Wohnformen als Alternative wenig attraktiv erscheinen lassen. Ansätze zur Verdichtung wurden erst sehr spät in Angriff genommen, nach wie vor beherrschen daher banale Verschnitte traditioneller Bauernhäuser die Ortsbilder. Schön langsam erlangen jedoch Tiroler Bauherren und Behörden wieder das Bewußtsein, daß das Schöpfen aus dem Repertoire der viel geschmähten, aber noch immer gebauten “Lederhosenarchitektur” nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.(…)

M erkennt man immer / You always know an M

Von/by Horst Christoph
M erkennt man immer

(…) Solche Spannungen lassen die M-Preis-Bauten zu einem Spiegel der gegenwärtigen Tiroler Architektursituation werden. Hier entwickelte sich eine inhaltlich geführte Auseinandersetzung, in der die einzelnen Architekten ihre eigenen Arbeiten in der direkten Konfrontation mit den Kollegen definieren. Arno Ritter, der Leiter des Architekturforums Tirol – einer sehr aktiven Diskussionsplattform für Architektur in Innsbruck – bemerkt bereits internationales Interesse an dem Experiment und ist sich sicher, daß hier ein kleines Stück Tiroler Architekturgeschichte geschrieben wird.(…)

Um-, An- und Ausbauten / Conversions, Additions and Expansions

Von/by Eva Maria Froschauer
Vom “Schauder der Dauer” – Permanenzen und Brüche in Aufgaben des Um-, An- und Ausbaus in Tirol

Was erzählen aus Tirol? Es ist ein Land, für das sich – allen umgebenden (Architektur)Regionen zum Trotz – im Moment keine stilbildende Schule finden und keine lückenlose “Evolution der Formen” nachzeichnen läßt. Für die Baubeispiele des Um-, An-, und Ausbaus vorhandener Substanz steht, schlicht gesagt, kaum eine Kategorie der Baugeschichtsschreibung zur Verfügung. Man denkt zunächst an das Logische, das Normale und das Einfache als Leitbilder für Erweiterungen. Reaktion und Bedarfsanpassung reichen dann aber weit über den Gedanken der bloßen Wohnraumerweiterung hinaus und erscheinen in der Umsetzung gar nicht mehr so einfach. Die Beweggründe für einen solchen Eingriff sind oftmals die begrenzt zur Verfügung stehenden Mittel. Aber nicht nur: Denn in der sentimentalen Gestimmtheit zu einem alten Haus – dem Elternhaus zumeist – soll, aufgehoben im scheinbar sicheren sozialen Gefüge, die eigene kleine Welt geordnet werden. (…)

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