architektur.aktuell 11/2011

architektur.aktuell 11/2011

Communication

Journal

Deutscher Natursteinpreis 2011: Neuer Zugang zu den Kölner Domtürmen

Text: Matthias Boeckl
Zuerst steigt man in die historischen Fundamente des berühmtesten deutschen Bauwerks hinab, bevor man einen der beiden Türme erklimmen darf. So durchwandert man von unten nach oben die gesamte lange Geschichte des Monuments.

Teppich mit Goldintarsien

Text: Edith Schlocker
Die Innsbrucker haben ein neues Freiluft-Wohnzimmer, seit die Wiener Architektengruppe AllesWirdGut einen steinernen Teppich in die mit den Jahren arg verkommene Maria- Theresien-Straße gelegt und goldig möbliert haben.

Rituale der Perfektion: Walter Pichler im MAK

Text: Matthias Boeckl
Seit vierzig Jahren baut Walter Pichler an der Utopie einer Idealumwelt, die aber eigentlich schon Realität ist: Seinen Skulpturen, die er aus Holz, Lehm und einer höchst individuellen Metall-Alchemie aufschichtet, errichtet er im entlegenen Südburgenland perfekte Behausungen. Aus jedem Ensemble entstehen wieder neue plastisch-räumliche Themen, jedes von ihnen ist fundamentaler Natur.

Sportplatz hinter Gittern

Text: Maria Welzig
Entschieden stellt es die Architektin schon auf ihrer Website klar: „Gabu Heindl Architektur sagt ,Ja‘ und ,Nein‘. ,Ja‘ zur Gestaltung öffentlicher Bauten und Infrastrukturen, Kultur- und Bildungsbauten. ,Nein‘ zu chauvinistischer, rassistischer oder diskriminierender Architektur, zu ausbeuterischen Projektanträgen, suburbanisierenden Einfamilienhäusern oder Spekulationsbauten“.

James Frazer Stirling in Stuttgart: Notes from the Archive

Text: Claudia Rinne
Als der in Glasgow geborene James Stirling zum dritten Träger des erst 1979 gestifteten Pritzker Preises gewählt wurde, war er 55 Jahre alt und auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Die umstrittene Neue Staatsgalerie in Stuttgart war gerade im Bau. Dort macht nun eine umfangreiche Ausstellung seiner Arbeiten Station, Stirling wird wie ein Heimkehrer begrüßt.

Öffentliche Räume. Eine Wanderausstellung resümiert die GerambRose 2010

Text: Ulrich Tragatschnig
Der aus der internationalen Heimatschutzbewegung hervorgegangene „Verein für Heimatschutz in Steiermark“ tritt längst nicht mehr einfach für „heimatliche“ Baustile oder eine „bodenständige Moderne“ ein.

Architektur auf Eis

Text: Elke Krasny
Patkau Architects haben aus der Aufgabenstellung Warming-Huts für Eisläufer, Skifahrer und Wanderer ein skulpturales Dorf komponiert, das temporäre Architektur aufs Glatteis zaubert. Dünnstes Sperrholz bietet nicht nur Schutz vor Winnipegs grimmiger Kälte, sondern auch gekonnte ästhetische Erbauung.


Projekte

LAAC Architekten | Stiefel Kramer Architecture & Christopher Grüner
Landhausplatz Innsbruck Tyrol – Ein Teppich für die Stadt

Photos: Günter Richard Wett
Text: Isabella Marboe

Innsbruck hat eine neue soziale Mitte. LAAC / StiefelKramer / Grüner gestalteten den Platz vor dem Landhaus neu. Sie überzogen ihn mit einer Bodenplastik aus hellem Beton, die viele Funktionen erfüllt. Wunderbar integrieren sich Monumente, Tiefgarageneinfahrten und Stadtmöbel aller Art in die samtige, urbane Topografie. Ahornbäume gibt es auch.

Bennetts Associates
Royal Shakespeare & Swan Theatres, Stratford-upon-Avon – Ganz und gar britisch und pragmatisch

Photos Peter: Cook, Herbert Felton, Stewart Hemley, Royal Shakespeare Company
Text: Claus Käpplinger

Der Umbau eines nationalen Monuments gehört gewiss zu den größten Herausforderungen eines Architekten. Es ist eine Aufgabe, die viel Kommunikation erfordert und ermöglicht.

Martin Kohlbauer
Bildungszentrum Simmering – Gestapelte Kultur

Photos: Rupert Steiner
Text: Matthias Boeckl

Bildung und Kommunikation sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Das eine geht ohne das andere nicht. Ein Bildungszentrum ist daher auch Stiftung von Gemeinschaft. Zeichenhaft verdichtet baute Martin Kohlbauer diesem Gedanken ein rundes Haus in einem ehemaligen Arbeiterbezirk.

kadawittfeldarchitektur
AachenMünchener Versicherung, Aachen Germany – Urbane Satellite

Photos: Jens Kirchner
Text: Klaus-Dieter Weiß

Klaus Kada und Gerhard Wittfeld haben mit ihrem Direktionsgebäude, das ein viel schlichteres, inzwischen von ihnen modernisiertes Hochhaus der 1970er Jahre erweitert, viel Aufmerksamkeit erregt. Das wie ein Rhizom amorph in die Stadt eintauchende Bürogeflecht verkörpert mit seiner offenen, urbanen Typologie einen wesentlichen Beitrag zur „Baukultur made in Germany“, die auf der 9. Architektur- Biennale São Paulo 2011 gezeigt wird.

Feyferlik / Fritzer
Volksschule Bad Blumau, Steiermark – Der Raum als dritter Pädagoge

Photos: Paul Ott
Text: Ulrich Tragatschnig

Mit der Volksschule in Bad Blumau zeigt das Architekturbüro Feyferlik / Fritzer, wie klug Architektur auf pädagogische Erfordernisse eingehen kann.

feld72
Bürogebäude Markas in St. Pölten-Spratzern, Niederösterreich – Clean Chic

Photos: Hertha Hurnaus
Text: Theresia Hauenfels

Die Fassadenreinigung des eigenen Betriebsgebäudes in zyklischer Wiederkehr ist eine repräsentative Outdoor-Übung für die Mitarbeiter eines Reinigungsunternehmens. Über und über verglast, wird die makellose Oberfläche des kubischen Baukörpers zur Projektionsfläche einer Geschäftsidee. Ressourcenschonend wurde das Gebäude als Niedrigenergiehaus ausgeführt.

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