architektur.aktuell 12/2010

architektur.aktuell 12/2010

Nordic Capitals

Johannes Spalt, 1920-2010: Konstruktive, undogmatische Moderne

Text: Matthias Boeckl
Dieses Jahr ist anlässlich des 90. Geburtstages im Salzburger Residenz Verlag eine längst fällige Monografie über Johannes Spalt erschienen. Nun wurde sie zum posthumen Denkmal für einen großen Baukünstler


Ausstellung im Architekturzentrum Wien: Platz da!

Text: Elke Krasny
An ihren öffentlichen Räumen lassen sich die Handlungsspielräume einer Gesellschaft ermessen. Für die Kultur des Öffentlichen hat die Gestaltung ihren Auftrag zu übernehmen. Würden das Ästhetische und das Soziale nicht als wechselseitig ausschließend begriffen und die einschränkende Kraft des Normativen nicht übertrieben, stiegen die Chancen auf öffentliche Raumqualitäten rapide.


(Re)designing Nature: Natur als kontinuierlicher Designprozess

Text: Dominika Glogowski
Die neueste Ausstellung im Künstlerhausintegriert Natur in den Designdiskurs und visualisiert wesentliche thematische Strategien zwischen Kunst und Landschaftsarchitektur im Umgang mit Natur, in der das Artifizielle, die Gestaltung durch den Menschen als gemeinsame Konstante beider Ansätze verstanden werden kann.


2000 – 2010. Design in Wien

Text: Claudia Rinne
Zu einem Museum des 21. Jahrhunderts reformiert sich das Wien Museum seit dem Jahr 2003. Auch, indem es jetzt im Haupthaus am Karlsplatz höchst zeitgenössische Objekte ausstellt. Sie haben alle Anlagen zum Designklassiker des 22. Jahrhunderts.


Symposium „Superstadt!“ in Linz: Ständig in Verhandlung

Text: Isabella Marboe
Das internationale Symposium „Superstadt!“ stellte in Linz den öffentlichen Raum zur Diskussion. Er lebt vor allem durch Aktivität.


Die Stadt und die Fabrik: Museale Aufbereitung und Umbauwerkstatt in Linz

Text: Elkey Krasny
82.500 m2 Leerstand. Seit 2009 gehört die Tabakfabrik Linz der Stadt. Gearbeitet wird hier nicht mehr. Die Produktion hat das Gebäude verlassen. Gedacht werden muss umso mehr: denn die Geschichte der Architektur ist die Geschichte ihrer Nutzungen. Eine neue Nutzung tut not. Diese muss erfunden, erarbeitet, geplant werden.


Leuchtende Bäume fürs Museum

Text: Isabella Marboe
Das gläserne Foyer des Technischen Museums in Wien war zugig und laut. Querkraft umhüllten seine Stützen mit weißen,freigeformten Modulen. Die wachsen sich unten zu Bänken und oben zu textilen Baumkronen aus. Das schafft Atmosphäre und strahlt nach außen.


Makelloses Handwerk in der Wiener Innenstadt

Text: Claudia Rinne
Was früher in Werkstatt, in Küche oder Keller zu bleiben hatte, ist heute salonfähig, denn das Wissen darum, wie etwas hergestellt wird, erhöht die Wertschätzung. Folgerichtig siedelt Michael Embacher die Ästhetik der Verkaufsstelle der Wiener Silber Manufactur zwischen metallverarbeitendem Betrieb und gedeckter Tafel an.


Essay

Helsinki –Neue Architektur zwischen Wasser und Wald

Text Wolfgang Jean Stock
Als „weiße Stadt des Nordens“ lässt sich Helsinki von jeher feiern. Ausgehend von ihrem klassizistischen Kern mit der hell strahlenden Domkirche hat sich die finnische Hauptstadt während der letzten zwei Jahrhunderte in die ganze Region ausgebreitet. Seit den späten 1980er Jahren wird sie permanent umgebaut – vom historischen Geschäftszentrum bis hin zu den peripheren Stadtteilen.Dabei wird die Architektur nicht neu erfunden, sondern in der Tradition der Moderne konsequent erneuert.


Projekte

Dorte Mandrup Architects
Munkegård-Schule in Gentofte/Kopenhagen – Hommage im Untergrund

Text Klaus-Dieter Weiß,Photos Adam Mørk
Ein Baudenkmal wie dieses aus dem Jahr 1956, eines der Meisterwerke von Arne Jacobsen, zu erweitern, zu sanieren und dabei auf eine neue Schulpädagogik einzuschwören, gehört zu den besonders schwierigen Aufgaben. Dorte Mandrup hat eine Lösung gefunden, die wie keine andere Gegenwart vermittelt und Vergangenheit bewahrt, ohne den Ursprungsbau in seiner Ästhetik auch nur anzutasten.


BIG Bjarke Ingels Group

8 House in Kopenhagen – Urbane Gemeinschaft – architektur.aktuell

Photos Dragor Luftfoto, Jens Lindhe, Jan Magasanik, Ty Stange
Text Klaus-Dieter Weiß

Die Achterbahn des urbanen Wohnens an der letzten Metrostadion der südlichen Stadterweiterung ist zumindest der überraschendste, wenn nicht der wichtigste Wohnungsbau seit Le Corbusier. Nirgendwo sonst erschließen künstliche, dennoch dynamisch geführte Wohnstraßen mit gereihten Häusern so selbstverständlich noch die 10. und 11. Etage.


Zinterl Architekten
Neue Chemie TU Graz – Funktionaler Bau hinter kunstsinniger Fassade

Photos Paul Ott Text Ulrich Tragatschnig
Mit dem vom Büro Zinterl Architekten ZT entworfenen Chemiegebäude erhält der Grazer Campus Neue Technik nicht nur eine Vielzahl zeitgemäß ausgestatteter Büros und Labors, sondern auch ein Gesicht nach Süden.


Behnisch Architekten
Marco Polo Tower, Hamburg – Eine „Folie“ im Meer der Kuben

Photos Roland Halbe,Text Claus Käpplinger
Deutschlands Bevölkerung schrumpft, doch scheinbar unberührt davon wuchs beständig im letzten Jahrzehnt Hamburgs Einwohnerschaft. An keinem Ort lässt sich dies derzeit besser beobachten als im neuen Stadtgebiet HafenCity, wo Behnisch Architekten zwei neue faszinierende Gebäude bauen konnten.


Heidl Architekten
Aufbahrungshalle im Stadtfriedhof Linz-St. Martin – Im Tod sind alle Menschen gleich

Photos Josef Pausch,Licht Art, Text Romana Ring
Eine Aufbahrungshalle ist nicht konfessionsgebunden. Dennoch praktizieren Christen und Muslime verschiedene Begräbnisrituale. Auf eine dezente und stimmungsvolle Weise schafft es eine neue Anlage in Linz, diese verschiedenen Wege der Toten in Raumformen zu übersetzen.

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