ARCHITECTS Backstage

Wie sehen die Arbeitsräume unterschiedlicher Architekturbüros aus? Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen von unserer
ARCHITECTS-Community.
trafo Kirchmayr & Nöbauer GesbR
Mitarbeiter:innen: 4
Standort: Wien, Linz
trafo arbeitet an der Schnittstelle von Hochbau, Gewerbe und städtebaulicher Transformation. Das Büro entstand aus einer klassischen Hochbauausbildung und einer frühen Tätigkeit als exekutive Architekten. Heute agiert das Team breiter aufgestellt und setzt auf vernetzte Kooperationen mit Partnerbüros in Wien, Bozen und Paris. Das Wiener Büro liegt seit 2006 im achten Stock eines großen Gemeindebaus im Zentrum Wiens. Der Raum wurde mehrfach umgebaut und funktioniert als offenes Großraumbüro mit Project Space, Loggien und französischen Fenstern. Diese Struktur unterstützt flexible Arbeitsprozesse und spiegelt die Haltung des Büros wider. Das besondere Highlight ist der Blick über die Dächer der Stadt bis hin zum Stephansdom.
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© trafo Kirchmayr & N.bauer GesbR
schneider+schumacher
Mitarbeiter:innen: 161
Standort: Wien, Frankfurt, Berlin, Tianjin, Shenzen
schneider+schumacher Wien steht für präzise, nachhaltige und sozial verantwortungsvolle Projekte. Dabei versteht das Büro Architektur als kulturelle Aufgabe, die Identität stiftet und Begegnung ermöglicht. Präzision im Entwurf und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen prägen das Schaffen der Mitarbeiter:innen und spiegeln sich in jedem Projekt wider. Das Wiener Büro in der Gölsdorfgasse befindet sich im ehemaligen Haus Pollak von Heinrich von Ferstel und vereint historischen Charakter mit zeitgenössischer Klarheit. Offene, helle Räume und flexible Arbeitsplätze fördern Kommunikation und Konzentration zugleich, auch dank des besonders großen Erkerfensters. Im Zentrum steht der lange Arbeitstresen, der sich im Alltag als gemeinsamer Treffpunkt und bei Feiern als Herz des Büros erweist.

© schneider+schumacher
LOVE architecture and urbanism
Mitarbeiter:innen: 25
Standort: Graz, Berlin
LOVE architecture and urbanism arbeitet an der Schnittstelle von Architektur, Städtebau und Interior Design. Das Büro entwickelt Projekte, die auf einer präzisen Analyse der Aufgabe und des Kontexts basieren. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung klarer räumlicher Konzepte, die funktional überzeugen und gleichzeitig eine präzise architektonische Sprache formulieren. Gesellschaftliche Veränderungen werden dabei als Impuls verstanden, um neue räumliche Typologien und Nutzungsformen zu erproben. Architektur ist für das Team ein Instrument, um Prozesse sichtbar und Räume für Austausch und Alltag nutzbar zu machen. Das Büro in Graz befindet sich in einem ehemaligen Ballsaal. Der offene Raum unterstützt die gemeinsame Arbeitsweise und fördert Kommunikation und interdisziplinären Austausch. Ideen entstehen im Dialog, Modelle und Visualisierungen werden direkt im Raum getestet und weiterentwickelt. LOVE architecture and urbanism verstehen ihr Büro als Labor für zeitgemäße Planung, in dem Entwurf, Struktur und Nutzung eng miteinander verknüpft sind.
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© Stefan Leitner