ARCHITECTS Backstage

Wie sehen die Arbeitsräume unterschiedlicher Architekturbüros aus? Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen von unserer
ARCHITECTS-Community.
illiz architektur
Mitarbeiter:innen: 24
Standort: Wien, Zürich
Einen Schwerpunkt des Büros bilden Bauten für Städte und Kommunen, darunter Bildungs- und Sportstätten. Das Büro arbeitet intensiv im Holzbau und beschäftigt sich mit Fragen der Nachverdichtung, Umnutzung und ressourcenschonenden Sanierung. Die Büroräume befinden sich im ehemaligen Atelier von Adolf Krischanitz am Wiener Getreidemarkt. Viele der von ihm entworfenen Möbelstücke wurden übernommen, ebenso prägen ausgewählte Arbeiten aus seiner Sammlung abstrakter Kunst die Räume. Das frühere Sitzungszimmer dient heute als Arbeitsraum, die ehemalige Empfangszone als Besprechungsbereich mit Bibliothek. Das Zentrum des Büros bildet der großzügige Gang. Mit Besprechungsinseln, Kaffeeküche, Balkon und Lederbank ist er sozialer Treffpunkt und alltäglicher Kommunikationsraum.
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Fotos: illiz architektur
Tp3 Architekten HENTER | RABENGRUBER
Mitarbeiter:innen: 17
Standort: Linz
Tp3 Architekten HENTER | RABENGRUBER arbeiten heute schwerpunktmäßig im Bestand. Sanierungen und Umbauten werden in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz durchgeführt und aus einer Haltung heraus, die das Vorgefundene ernst nimmt. Das Büro selbst ist Teil dieser Haltung. Die Arbeitsräume stammen aus dem 16. Jahrhundert und verbinden historische Holzböden und -decken mit moderner Beleuchtung und reduzierten Massivholzmöbeln. Der respektvolle Umgang mit dem Bestand, die präzise Ergänzung durch Zeitgemäßes und die Konzentration auf das Wesentliche prägen den Arbeitsalltag. Die besondere Atmosphäre der über 400 Jahre alten Räume vermittelt Ruhe, Dauerhaftigkeit und eine Selbstverständlichkeit, die den Blick auf Architektur schärft.
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Foto: Jasmin Kusur
ROECK Architekten ZT GmbH
Mitarbeiter:innen: 7
Standort: Innsbruck
Als Generalplaner entwickelt ROECK Architekten Lösungen, die funktional, wirtschaftlich, barrierefrei und langfristig nutzbar sind. Architektur wird dabei als präziser Rahmen verstanden, der Abläufe unterstützt und sich im Alltag bewährt. Für das eigene Büro wurde die Erdgeschosszone eines Bestandsgebäudes auf den Rohbau zurückgeführt und als offener Grundriss neu organisiert. Arbeitsplätze und Besprechungsräume sind flexibel angeordnet, ergänzt durch eine freistehende Box im Zentrum, die Nebenräume aufnimmt und den Raum strukturiert. Reduzierte Materialien, klare Möblierung und viel Tageslicht schaffen eine ruhige Arbeitsatmosphäre. Die Box fungiert zugleich als Treffpunkt und Arbeitsfläche und fördert Austausch, Kommunikation und gemeinsames Denken im Büroalltag.
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Foto: Dominik Rossner