Architecture of Storage | Eine Ausstellung im DAZ

Atelier d’Architecture 3bm3, Le Freeport Luxembourg, 2014, courtesy Atelier d’Architecture 3bm3

Freeports, Datenzentren, Self-Storage-Anlagen und Museumsarchive sind Teil einer stetig wachsenden Landschaft, die oft am Rande unserer täglichen Wahrnehmung bleibt. Meist unspektakulär, ist ihre funktionale Architektur untrennbar mit ihrem Inhalt und dessen Anforderungen verwoben: Sicherheit, Zugänglichkeit und Flexibilität. Die Motive der Einlagerung sind vielfältig: von der Notwendigkeit zur Minimierung durch die sich verschärfende Wohnraumknappheit bis hin zur hochsicheren und steuerfreien Aufbewahrung von privaten „Schätzen”. Auch die auf Bytes reduzierten Informationen – sei es die Speicherung unseres Wissens oder die Vermarktung unserer digitalen Identitäten – und die damit verbundene vermeintliche Dematerialisierung bestimmen immer mehr die allgemeine Vorstellung von dem, was Storage ist.

Mit Beiträgen von: Atelier d’Architecture 3bm3 (Genf), Petra Beck (Berlin), Alice Creischer (Berlin), Liam Gillick & Hollwich Kushner (New York City), Aaron Flint Jamison (Portland), Martti Kalliala (Berlin), John Kelsey (New York City), Kaspar Müller (Zürich/Berlin), MyPlace (München), Gili Tal (London) und Studio Christian Wassmann (New York City).
 

Die Ausstellung wurde kuratiert von Elisa R. Linn und Lennart Wolff unter Mitwirkung von Noah Barker.

Zur Eröffnung begrüßt Thomas Welter, BDA-Bundesgeschäftsführer. Es sprechen die Kuratoren Elisa R. Linn und Lennart Wolff sowie Matthias Böttger, künstlerischer Leiter DAZ.

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Eröffnung im DAZ: Freitag, 23. März 2018, 19 Uhr

Ausstellung: 24. März bis 20. Mai 2018, Mi – So 15 – 20 Uhr

Die Ausstellung wird unterstützt durch die Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst und Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

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Adresse:

Deutsches Architektur Zentrum DAZ

Wilhelmine-Gemberg-Weg 6

10179 Berlin

 

(Quelle: www.daz.de)