IE UNIVERSITY

Kontextübergreifendes Lernen

Mit Standorten in Segovia und Madrid lehrt die IE University Architektur als kulturelle Praxis. Die Studierenden bewegen sich zwischen historischem Stadtgefüge, urbaner Dichte, Laboren und globalen Fragestellungen, wobei Design zu einem Werkzeug für das Bauen, Erproben und Übernehmen von Verantwortung wird.

Die Architekturausbildung in Spanien ist von einer anspruchsvollen technischen Tradition geprägt und eng mit Bauwissen, statischem Denken, Stadtgeschichte sowie einer ausgeprägten Kultur des Zeichnens und der Projektarbeit verbunden. Dies verleiht spanischen Hochschulen den Ruf der Strenge und erklärt, warum sich die Architekturpraxis in Spanien oft souverän zwischen öffentlichem Raum, Klima, Materialverständnis und fast schon obsessiver Liebe zum baulichen Detail bewegt.

Spanische Strenge, internationale Ausrichtung

Die IE School of Architecture and Design agiert in diesem Kontext und gibt ihm gleichzeitig eine internationale Ausrichtung. Am IE Creative Campus in Segovia und im IE Tower in Madrid verbindet die Privatuniversität Studiokultur mit Workshops, digitaler Fertigung, Venture Labs und Forschungsumgebungen. Ihr Profil legt den Schwerpunkt auf Innovation, Unternehmertum, Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und projektbasiertes Lernen. David Goodman, Dekan der IE School of Architecture and Design, beschreibt diesen doppelten Fokus als zentral. „Wir sind eine internationale, englischsprachige Ausbildungsstätte“, sagt er. Nur ein kleiner Teil der Studierenden kommt aus Spanien, was den Charakter der Ausbildung verändert. Gleichzeitig müssen sie auf „einen unvorhersehbaren Kontext“ vorbereitet sein, mit verschiedenen Baukulturen, Materialien, Vorschriften und sozialen Bedingungen in der Zukunft.

Das Gestalten als Designmethode

Das Spiel nimmt in diesem Ansatz eine zentrale Rolle ein. Werkstätten und Fertigungslabore sind daher von Anfang an Teil des Entwurfsprozesses, über die Herstellung von Endmodellen hinausgehend. Der historische Rahmen von Segovia und der vertikale Campus in Madrid schaffen dabei zwei unterschiedliche Lernumgebungen. Die eine ist nah an der bestehenden Bausubstanz, den langsam gewachsenen städtischen Schichten und dem lokalen Handwerk. Die andere ist eingebettet in ein großstädtisches Wirtschafts- und Technologieumfeld. . .


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Der ganzen Beitrag gibt es in unserer neuen Ausgabe von architektur.aktuell 6/2026 zu lesen.

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