Mit MVRDV, Studio Gang und Oppenheim Architecture in Budapest

Mit dem EDGE Architecture Festival Budapest geht am 18. und 19. Juni 2026 die zweite Ausgabe des von Építészfórum organisierten Formats in Budapest über die Bühne. Schauplätze sind das Dürer Kert sowie die Industriehallen des Hengermalom. Das Festival bringt international renommierte Architekt:innen, Designer:innen, junge Stimmen und experimentelle Praktiken zusammen und widmet sich der Frage, wie Architektur auf ökologische, soziale und technologische Veränderungen reagieren kann.
Angelegt als internationale Konferenz mit Festivalcharakter rückt EDGE die Rolle der Architektur in einer Zeit grundlegender Umbrüche in den Mittelpunkt. Verhandelt werden zentrale Fragen der Gegenwart: Was heißt Bauen heute überhaupt noch? Müssen wir weiterhin bauen und wenn ja, wie, mit welchen Werkzeugen und für wen? Wie kann Architektur innerhalb der ökologischen Grenzen des Planeten agieren und welche gestalterischen Ansätze bieten tragfähige Antworten auf soziale und ökologische Krisen?

Auch Themen wie Künstliche Intelligenz, digitale Realitäten und die politischen, technologischen und ästhetischen Verschiebungen des Berufsbildes prägen das Programm. Über zwei Tage hinweg suchen internationale und ungarische Akteur:innen aus Architektur und Design in Vorträgen und Diskussionen nach neuen Perspektiven auf eine Disziplin im Wandel.
Zu den bereits angekündigten Speaker:innen zählen unter anderem Winy Maas von MVRDV, Michel Rojkind, Rodia Valladares von Studio Gang, Beat Huessler von Oppenheim Architecture sowie Andrea Deplazes von der ETH Zürich. Ebenfalls dabei sind Alicia Lazzaroni und Antonio Bernacchi von Animali Domestici sowie Lara Lesmes und Fredrik Hellberg von Space Popular. Damit versammelt das Festival eine Reihe von Positionen, die sich zwischen gebauter Praxis, Forschung, Theorie und experimentellen Formaten bewegen.