Errichtergemeinschaft Satteins, Rudolf Wäger © Markus Gohm

Rudolf Wägers Bauten seien „hochpotente Instrumente für die Musik des guten Seins“, schrieb Otto Kapfinger in seinem Nachruf auf den im April 2019 im Alter von 78 Jahren verstorbenen Vorarlberger „Baukünstler“. Eine absolute Ausnahmeerscheinung in der österreichischen Architekturlandschaft – nun präsentiert im vai, dem Vorarlberger Architekturinstitut.


 

Die Menschen die in diesen Häusern nun teilweise seit mehr als 50 Jahren leben, lieben sie, erhalten sie praktisch unverändert.

Empathisch kuratiert von Markus Gohm, Marina Hämmerle und Martina Pfeifer Steiner, widmet sich die Schau einer längst fälligen Monografie, die Wäger in all seinen Facetten widerspiegelt: Sei es der autodidakte Architekt und Forscher, der Vordenker und Mahner oder aber der Handwerker und Künstler. Als Hülle für den Wäger’schen Architekturkosmos hat Markus Gohm einen Raum im Raum geschaffen, der mit riesigen Fotografien von zwölf Schlüsselwerken des „Baukünstlers“ bespielt wird. Ergänzende Clouds, die unterschiedliche Haustypen, Grundrisse oder Werkstoffe besprechen, veranschaulichen grafisch ...

Würfelhaus in Götzis, 1965, Rudolf Wäger © Markus Gohm

Würfelhaus in Götzis, 1965, Rudolf Wäger © Markus Gohm

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