Future Talk

Seelsorge für die Seestadt

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In der Wiener Seestadt Aspern ist der Campus der Religionen am Entstehen. Harald Gnilsen, Bauamtsdirektor der Erzdiözese Wien über das Religiöse in der Stadt und den Menschen.


„Bevor der Masterplan entwickelt war, setzte ich mich bei der Stadtplanung für ein Religiöses Zentrum ein“, so der Architekt Harald Gnilsen. Religion wirkt gemeinschaftsbildend – ein wichtiger Faktor für das neue Stück Stadt. Derzeit sind 60% der EinwohnerInnen der Seestadt aus Österreich, 20% aus EU-Staaten und etwa 20% aus Drittstaaten. Das lässt auf unterschiedliche Religionszugehörigkeiten schließen.

Jede Glaubensgemeinschaft hat eine andere Tradition, aus der sich spezifische Anforderungen an den Raum ergeben. Diese Eigentümlichkeiten zu bewahren, ist sehr wichtig. ...

Harald Gnilsen, Bauamtsdirektor der Erzdiözese Wien

 

Burtscher Durig, Campus der Religionen, Wien Seestadt Aspern, Rendering © ZOOMVP.AT

Burtscher Durig, Campus der Religionen, Wien Seestadt Aspern, Rendering © ZOOMVP.AT

Auf einem etwa 10.000 m2 großen Baufeld, das für sakrale und kulturelle Nutzung gewidmet war, entwickelte man einen Prototyp: Den Campus der Religionen. Acht Glaubensgemeinschaften – die Sikh, die Israelitische Kultusgemeinde Wien, die römisch-katholische, neuapostolische, evangelische und griechisch-orientalische Kirche, die islamische und die buddhistische Religionsgesellschaft – sind dort in spezifischen Räumen um eine gemeinsame Mitte angeordnet.

Das Büro Burtscher/Durig gewann den Wettbewerb für den Campus (architektur.aktuell 10/2020). Ihr Projekt geht nun in die Realisierungsphase.

Den ganzen Future Talk lesen Sie in

architektur.aktuell 12/2020

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