SUPERSCAPE 2018 | JP architektur perspektiven

Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs, Siegerin Viktória Sándor, Ina Homeier, Christoph Luchsinger (v.l.n.r.); via www.superscape.at

Der Superscape, ein Innovationspreis im Feld der Architektur und Stadtentwicklung, wurde bereits zum dritten Mal von JP Immobilien ausgeschrieben. Insgesamt 69 Konzeptskizzen von Teilnehmer_innen aus mehr als 20 Nationen wurden zu dem diesjährigen Thema URBAN RENEWAL. Aufbruch, Umbruch und Bestand im digitalen Zeitalter eingereicht.

Die Jury – bestehend aus Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs, Ina Homeier und Christoph Luchsinger – nominierte sechs Konzepte für die Shortlist, die über den Sommer weiter ausgearbeitet wurden. Aus diesen wurde anschließend das Sieger_innenprojekt The Permanently Temporary von Viktória Sándor (AT) ausgewählt. Viktória Sándor darf sich über die Honorierung ihres Projektes mit 10.000 Euro freuen. Alle weiteren Shortlist-Teams erhalten je eine Aufwandsentschädigung von 2.000 Euro.

Die wachsende Stadt hat im 20. Jahrhundert Gebäudetypologien und Strukturen hervorgebracht, die den urbanen Raum und seine Dynamiken bis ins Heute prägen. Steigende Urbanisierung und Digitalisierung treiben die gesellschaftlichen Wandlungsprozesse stetig voran. Bauliche und architektonische Maßnahmen sind in dieser Geschwindigkeit kaum ressourcenschonend anpassbar. Zwischen analogen und digitalen Welten, Sharing und Prosuming, Datensicherheit und Targeting mittels Datensammlung verändern sich auch Lebensweisen sowie das Konsum- und Kommunikationsverhalten. Dies geht mit erweiterten, zukunftsrelevanten Anforderungen an den städtischen Lebensraum einher, immer mehr bestehende Baustruktur und -substanz wird redundant.

Im Kontext von sozialer sowie technischer Vernetzung, ökologischer Nachhaltigkeit, Smart Cities und Smart Homes galt es, innovative Potenziale und Problemlösungen der Architektur und Stadtplanung auszuloten sowie visionäre Zukunftsblicke und gestalterische Experimente zu wagen, die auf zukünftige räumliche und gesellschaftliche Herausforderungen des städtischen Raums im Jahr 2050 eingehen.  

 

(Quelle: Pressematerial Superscape 2018)