„The Architect's Holiday Gift Guide 2017“ by ArchDaily | Review

detailliertes Modell aus Papier/Pappkarton „Architectural Model Accessories (Seasonal)“ ; Bildquelle: www.archdaily.com (via Terada Mokei)

Themen:  Weihnachten
Autor:  Julia Meissl

Haben Sie sich schon einmal gefragt, mit welchen Dingen man Architekten und Architekturliebhaber beschenken könnte? Nun, das Team von ArchDaily hat sich mit dieser Frage befasst und einen Artikel darüber veröffentlicht. Geschenke, mit denen man mit Garantie kein enttäuschtes Gesicht an Heiligabend vorfinden wird – so die Devise.

Wir haben diesen Artikel genauer unter die Lupe genommen. 

Als Nr. 1 des Geschenke-Rankings für Architekten wird eine Smartphonehülle angepriesen – aber nicht irgendeine. Das Design erinnert an Sichtbeton kombiniert mit einem „catchy“ Türkies. Frei nach dem Motto „For the brutalist lover within!“. Übrigens sehr passend zu der aktuellen Ausstellung im DAM, in Frankfurt am Main, „SOS BRUTALISMUS – Rettet die Betonmonster!“ (noch bis 2. April 2018; darüber nachzulesen auf unserer Website, unter: www.architektur-aktuell.at/news/sos-brutalismus).

Der zweite Vorschlag der ArchDaily-Redaktion sind die minimalistisch gestalteten Trainers, also Sportschuhe. Da fragt man sich, wieso gerade diese? Aber was man so weiß, liegt der Minimalismus gerade sehr im Trend, und das nicht nur in der Architektur.

Weiter geht es mit einem architektonischen Modell aus Papier und Pappkarton von Terada Mokei – ein Unternehmen, welches sich mit der Skalierung und Detaillierung von Modellen beschäftigt. Man könnte es z.B. anstatt der traditionellen Krippe unter den Christbaum stellen.

Es folgen weiterhin sehr reduziert gestaltete Deko- und Modeaccessoires, wie Ringe aus Edelstahl, eine geschwungene Vase – ein Design von Alvar Aalto, der übrigens am 3. Februar kommenden Jahres 120 Jahre alt geworden wäre – und Ohrringe, die so ein bisschen an die Beton-Handyhülle erinnern.

Erwähnenswert wäre noch der sogenannte „Golden Section Finder“ – sprich „Goldener Schnitt-Finder“. Eine Apparatur, die bei Kunstwerken, wie Fotos, Gemälden und auch Gebäuden, würde man diese von weiter weg betrachten, den goldenen Schnitt ausfindig machen soll. Wer nicht (genau) weiß, von welchem Schnitt erzählt wird oder was er bedeutet, findet z.B. auf Wikipedia die passende Erklärung dazu: de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Schnitt

Unser Resümee: Im Großen und Ganzen tolle, wie auch hilfreiche Vorschläge – nicht nur für Architektur-Fans, sondern auch für Design-, Kunst- und Kulturliebhaber. 

In diesem Sinne: Merry (minimalistic) Christmas!

Das architektur.aktuell-Redaktionsteam

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Hier geht es zum ArchDaily-Artikel: www.archdaily.com/883958/the-architects-holiday-gift-guide-2017