VIENNA DESIGN WEEK 2017

(c) Bueronardin / VIENNA DESIGN WEEK

Ort:  Wien

Design ist Programm...

...verrät bereits die diesjährige Festivalgrafik: Es dreht sich um Farbe, Material und Form. Das Kreiselement, das als geometrische Grundform für Stichworte wie Fokus, Spotlight und Konzentration steht, verbindet eben jene Aspekte von Design miteinander. Als Partikel oder Atom ist der Kreis als Teil eines größeren Ganzen zu verstehen und steht damit auch für Kooperationen, Kollektivität, Experimente und das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Menschen im Rahmen des Festivals. Das Bueronardin läutet damit den nächsten Abschnitt ein, Christof Nardin als Art Director der Festival-CI gibt der Reife des zweistelligen Festivals ein Gesicht.

Das von Lilli Hollein mitbegründete und geleitete Festival fördert ein neues Bewusstsein für Design und versteht dieses nicht nur in seiner ästhetischen Funktion, sondern insbesondere auch als tiefgreifenden und elementaren Bestandteil unseres Alltags. Im Herbst freuen wir uns daher wieder auf eine Vielzahl an unterschiedlichen Angeboten in Form von Ausstellungen, Workshops, partizipativen Projekten, Talks, Kooperationen und Führungen in ganz Wien. Auch dieses Mal wird es wieder neue, überraschende und wegweisende Aspekte unserer Produktkultur zu entdecken geben.

Mit dem jährlich wechselnden Gastland macht es sich die VIENNA DESIGN WEEK zur Aufgabe, Einblick in das gestalterische Schaffen europäischer Länder zu geben. Bei der traditionellen Sondierungsreise besuchte das Festivalteam das diesjährige Gastland Rumänien. Im Februar 2017 führte die Reise nach Bukarest, Cluj und Timișoara, wo man sich auf Entdeckungstour begab. Der Besuch von Designstudios, Ateliers sowie der Romanian Design Week bestärkte das Team, die kleine, aber feine Designszene Rumäniens einmal mehr ins Rampenlicht zu rücken. Das Rumänische Kulturinstitut in Wien (RKI) hat bereits in den letzten Jahren ausgezeichnete Arbeit geleistet. Rumänien wird nun als offizielles Gastland in größerem Maße im Festivalprogramm vertreten sein und das Rumänische Kulturinstitut in Wien soll eine Design-Brücke zwischen den Ländern bilden. Neben der Gastlandausstellung „THREADS OF TRADITION“ in der Festivalzentrale wird rumänisches Design auch durch die Ausstellung „Play&Rewind - Memories, games and tales in Romanian design“ im Rumänischen Kulturinstitut in Wien in den Fokus gerückt. Während „THREADS OF TRADITION“ einen Blick auf Rumäniens neue Designszene wirft, sich dabei allerdings intensiv mit dem Begriff Tradition als Inspirationsquelle auseinandersetzt, wird mit „Play&Rewind - Memories, games and tales in Romanian design“ ein Bezug zu Kindheit und Spiel geknüpft. Untersucht wird dabei, wie Design bereits durch frühe Interaktion geformt und durch kindliches Spiel beeinflusst wird. Im Zuge der Formate Stadtarbeit und Debüt ist rumänisches Design mit traditionellem, wie experimentellem Charakter vertreten. Alexandra Trofin und Farkas Pataki untersuchen mit ihrem Stadtarbeit-Projekt „Tischlein deck dich“ kulturelle Unterschiede mittels Food Sharing. Im Rahmen des Formats Debüt werden nationale wie internationale Universitäten eingeladen, um Projekte ihrer Studierenden vorzustellen. 2017 fiel die Wahl unter anderem auf die Fakultät für Architektur und Urbanismus der Polytechnischen Universität von Timișoara. Rumänisches Interior- und Produktdesign präsentieren Mesteshukar ButiQ (gemeinsam mit dem Wiener Design-Duo zerunianandweisz). Zudem findet am 8. Oktober ein Talk zu rumänischem Design statt.

Mehr unter: www.viennadesignweek.at

 

 

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