Studio Olafur Eliasson mit Sebastian Behmann | Fjordenhus, Veijle

(c) Anders Sune Berg

Unkonventioneller Bürostandort  Grenzüberschreitungen und sehr sinnliche Auseinandersetzungen mit den Elementen der Natur haben Olafur Eliasson weltweit bekannt gemacht. Er schuf farbige Flüsse geschmolzenen Eises, ergänzte Aarhus‘ Kunstmuseum um einen prismatischen Panoramawalk oder implantierte auch schon einmal an der Brooklyn Bridge in New York gewaltige Wasserfälle. In Vejle, einer rasch wachsenden, aber an architektonischen Charme armen Stadt mit 56.000 Einwohnern, hat er nun ein Haus auf dem Wasser geschaffen, das mit allen seinen Aspekten mehr als nur ungewöhnlich ist: Ein Unikat und eine Landmark, deren Konzeption, Konstruktion, Raumprogramm und Erscheinung integral konzipiert wurde.

Für einen Teil der Erben des Lego-Gründers – drei Brüder und ihre Familien – entwickelte Eliasson in einem zehn Jahre langen Prozess einen auf den Ort und die Raumbedürfnisse seiner Auftraggeber maßgeschnittenen, 28 Meter hohen Hauskörper, der aus vier großen, sich überschneidenden und zehn kleineren Zylindern entstand. Ein Haus, dem man auf dem ersten Blick so gar nicht ansieht, dass es sich um ein Verwaltungsgebäude einer Investment Holding, Kirk Kapital handelt, welche die Brüder aus ihrem Erbe gründeten. (...)

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