Die Eingangstüre als Visitenkarte eines Hauses

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Die Planung eines Hauses nimmt viele Wochen, wenn nicht sogar Monate in Anspruch. Sogar wenn man sich für ein Fertigteilhaus entscheidet, das innerhalb weniger Tage zumindest als Grundgerüst steht, sind viele Entscheidungen zu treffen. Immerhin baut man ein Haus nach einem Sprichwort für die Ewigkeit. Kaum jemand müht sich mit der Planung und den aufwendigen Bauarbeiten ab, um ein Jahr später wieder auszuziehen. Daher muss jedes Detail so ausgewählt werden, dass man sich auch Jahre oder Jahrzehnte später immer noch in den eigenen vier Wänden wohlfühlt. Eines der Elemente, das besonders viel Gestaltungsspielraum bietet ist die Eingangstüre.

Grundlegende Informationen zur Wahl der Eingangstüre
Die Eingangstüre ist weit mehr als nur ein Durchgang, der Eintritt zum Inneren eines Hauses gewährt. Vielmehr ist sie ein optischer Hingucker, der meistens sogar von der Straße aus sichtbar ist. Der Blick von Passanten fällt meistens nicht auf die Häuserecken, sondern auf das Eingangsportal. Doch Eingangstüren erfüllen auch rein praktische Zwecke, hier einige grundlegende Überlegungen, welche Kriterien eine Eingangstüre erfüllen sollte:

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  • Eine Eingangstüre muss den Bewohnern den sicheren Zutritt zum Eigenheim gewähren. Über den Hauseingang sollte man ohne jedes Gefahrenpotential das Haus betreten können.
  • Das bringt mit sich, dass der Eingangsbereich möglichst rutschfrei gestaltet werden sollte
  • Auf der anderen Seite soll der Hauseingang vor unberechtigtem Zutritt schützen. Kriminelle soll ein Einbruch durch variantenreiche Sicherheitsmaßnahmen so schwer wie möglich gemacht werden
  • Die Eingangstüre sollte gut zugänglich sein. Immerhin kommt man oft genug mit schweren Einkaufstaschen nach Hause. Je mehr Stiegen zu überwinden sind, um in das Haus zu gelangen, umso mühevoller wird der Zutritt.
  • Ausreichend breit sollte die Eingangstüre außerdem sein. Die ersten Probleme bei einer Fehlplanung fallen schon beim Einzug auf, wenn sperrige Möbel wie Kästen oder Polstergarnituren nicht durch den Eingang passen.

Eine Haustüre kaufen jedoch nicht nur Menschen, die gerade an der Neuerrichtung eines Eigenheims tüfteln. Man kann auch im Rahmen von Sanierungsarbeiten das Eingangsportal neu gestalten. Dabei sollte man aus Sicherheitsgründen und anderen Aspekten immer auch an eine neue Türe denken.

Wichtiges Thema: Die Sicherheit
Eingangstüren gibt es heute aus vielen Materialien, vom schicken Aluminium bis hin zur rustikalen Holztüre. Egal für welches Modell man sich interessiert, wichtig ist dabei immer den Sicherheitsaspekt im Auge zu behalten. Die Zeiten sind vorbei, wo man den Schlüssel einfach unter der Türmatte versteckte, damit der Partner oder die Kinder ins Haus gelangen konnten. Heute sieht man sich vermehrt mit Kriminellen konfrontiert, die nur auf den richtigen Augenblick warten um das Haus auszuräumen. Sie haben das richtige Werkzeug dabei, um eine alte Eingangstüre in wenigen Minuten aufzubrechen. Schon alleine aus diesem Grund lohnt es sich auch in älteren Objekten über eine Neugestaltung des Eingangsportals nachzudenken und in eine sichere Türe zu investieren.

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    Rein optisch ist eine Sicherheitstüre nicht von einer einfachen Türe zu unterscheiden. Sie bietet jedoch Schutz vor Einbrechern, die sich unbefugt Zutritt zum Haus oder zur Wohnung verschaffen möchten. Um das zu gewährleisten, ist ein ganz spezieller Aufbau notwendig. Eines der Merkmale ist die enge Verbindung zwischen Türe und Rahmen. Einer der Unterschiede zwischen einer günstigen, einfachen und einer Sicherheitstüre sind die Türzargen. Bei einer herkömmlichen Türe sind sie nur in flache Aussparungen gedrückt und können mit entsprechendem Werkzeug leicht entfernt werden. Bei einer Sicherheitstüre sind sie kompakt im Mauerwerk verankert. Auch das Türblatt ist deutlich massiver gefertigt. Sicherheitsschlösser lassen sich darüber hinaus nicht aufbohren.

    Eingeteilt sind Sicherheitstüren in verschiedene Widerstandklassen. Sie sind durch die Prüfnorm DIN EN 1627 geregelt. Hier die Widerstandsklassen und ihre Merkmale kurz zusammengefasst:

    • RC 1N – dabei handelt es sich um jene Klasse, die am wenigsten Schutz gegen Einbruchsversuche bietet. Modelle in dieser Klasse sind für Eingangstüren nicht geeignet, da sie mit wenig Aufwand aufgebrochen werden können.
    • RC 2N – bei diesen Modellen ist die Widerstandszeit mit drei Minuten relativ kurz. In Tests reichte ein Schraubendreher oder eine Zange, um die Türe zu öffnen
    • RC 2: bei diesen Klassen ist eine Sicherheitsverglasung vorgeschrieben
    • RC 3: Hier ist die Widerstandszeit mit fünf Minuten immer noch relativ kurz. Auch sie konnte mit zwei Schraubenziehern im Test geöffnet werden
    • RC 4: Bei diesen Modellen ist die Widerstandszeit mit 10 Minuten schon um einiges länger. In einem Test wurde versucht, die Sicherheitstüre mit einem Meißel, einem Hammer und einem Stemmeisen sowie mit Hilfe einer Akku-Bohrmaschine aufzubrechen. Türen in dieser Klasse bieten also schon mehr Schutz: Es ist einiger Aufwand nötig, um sie aufzubrechen
    • RC 5: Um Türen in dieser Klasse aufzubrechen, müssen schon elektrische Werkzeuge verwendet werden. Sehen sich Einbrecher mit einer solchen Tür konfrontiert, überlegen sie schon mehrmals, ob sich der Einbruch lohnt.
    • Die höchste Klasse ist RC 6 – um sie aufzubrechen sind Geräte notwendig, die einiges an Lärm verursachen

    Stilvolle Eingangstüren für jeden Geschmack
    Die Auswahl an Eingangstüren ist heute so groß wie nie zuvor. Bei der Entscheidung für ein Eingangsportal sind einige Kriterien ausschlaggebend. Natürlich hängt es vom Budget ab, welche Türe in Frage kommt. Noch dazu sollte die Türe sich stimmig in die Architektur des Hauses einfügen. Der Eingang ist sozusagen der Hingucker an der Fassade. Meistens wählen Hausbesitzer die Eingangstüre passende zu den Fenstern.

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    Eingangstüren gibt es in vielen verschiedenen Materialien. Es prägt maßgeblich das Aussehen der Türe und der gesamten Fassade. Generell stehen Modelle aus Glas, Kunststoff, Aluminium und Holz zur Auswahl. Auch Kombinationen aus verschiedenen Materialien sehen gut aus. Wichtig ist dabei, dass sich der Baustoff harmonisch zum Rest der Fassade einfügen lässt. Was man bei der Materialauswahl beachten sollte ist der Pflegeaufwand. Bei einer Holztüre muss man mehr Zeit investieren um sie über Jahre hinweg neuwertig zu erhalten als bei anderen Materialien. Außerdem sollte man bei der Wahl des Materials auch die örtlichen Gegebenheiten beachten. Ist die Türe täglich Wind und Wetter ausgesetzt, kommen andere Stoffe in Frage als wenn sie durch ein Dach geschützt ist.

    Ein weiterer wichtiger Punkt, der bei der Wahl der Eingangstüre eine wichtige Rolle spielt ist die Energieeffizienz. Es gibt unzählige hochwertige und elegante Türen, die dieses Kriterium perfekt erfüllen. Auf jeden Fall sollte die Eingangstüre luftdicht sein, sodass wertvolle Heizungsluft nicht ins Freie entwichen kann. Energieverluste muss man auch hinnehmen, wenn die Türe über einen Briefschlitz verfügt oder man eine Katzenklappe einbaut.

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