Frankfurt School of Finance & Management: einzigartige Architektur mit Tradition und Dynamik

Bei der Suche nach einem neuen Standort und einem neuen Gebäude, gelang es der Frankfurt School of Finance & Management, eine Brücke zwischen einem traditionellen Gebäude und dem dynamischen Blick in die Zukunft zu schlagen. In enger Zusammenarbeit zwischen Kunde, Architekt und dem Team bei Mosa entstand eine einzigartige Lösung.

Komplexe Aufgabenstellung für die Architekten

Die Frankfurt School of Finance & Management hat eine lange Tradition: Vor 70 Jahren als „Bankakademie“ gestartet, ist die Business School heute eine der angesehensten Universitäten für Bank-, und Finanzwesen und Management in Deutschland. In den vergangenen Jahren ist die Business School stetig gewachsen, so dass der Campus für die dynamische Entwicklung zu klein wurde. Als neuer Standort wurde die Adickesallee gewählt, zentral im Norden von Frankfurt gelegen. Dort stand früher die Oberfinanzdirektion. Dieses alte Gebäude zeichnete sich durch eine Fassade mit Spaltfliesen in unterschiedlichen Rottönen aus. Je nach Licht und Blickwinkel schienen sich die Farben zu verändern. Ende 2014 wurde dieses Gebäude abgerissen. In einem Architektenwettbewerb überzeugte das Architekturbüro Henning Larsen aus Kopenhagen mit seinem Entwurf, der die passende Verbindung zwischen alt und neu schuf – und die Universität fit für Lehren und Lernen im 21. Jahrhundert machen sollte.

Visitenkarte des Gebäudes: die Fassade

Das zentrale Element, das das alte mit dem neuen Gebäude verbindet, ist die Fassade: „Die Fassade ist unsere Visitenkarte; sie hat einen bedeutenden Einfluss auf das gesamte Gebäude. Wir wollten etwas sehr Spezielles schaffen – nicht zu dunkel, nicht langweilig, aber auch mit der Möglichkeit, die Umgebung zu integrieren und die Geschichte des Gebäudes fortzuschreiben“, so Professor Dr. Nils Stieglitz, Präsident der Universität. Klaus Ringsleben, Baudirektor der Universität, war eng in die Suche nach einer passenden Lösung eingebunden. Er kontaktierte die Lieferanten von Fassadenlösungen und Hersteller während einer Messe in München. Seine Aufgabe bestand darin, den richtigen Lieferanten und das richtige Material zu finden – und gleichzeitig die Nachhaltigkeit zur berücksichtigen. „Wir möchten für unseren Campus eine Platin-Zertifizierung erreichen, das ist die höchstmögliche Stufe.“ Für Ringsleben bestand die Herausforderung in der Ästhetik ebenso wie in technischen Aspekten und finanziellen Erwägungen. Während der Messe in München lernte er auch Mosa kennen und begann einen intensiven Austausch mit dem Unternehmen. „Was mich wirklich von Mosa überzeugt hat, war die Geschichte des Unternehmens, seine organische Entwicklung, das breite Angebot und das Bestreben, eine architektonisch ansprechende Lösung zu finden,“ sagt Ringsleben.

Enge Zusammenarbeit für ein gemeinsames Ziel

Die ideale Lösung für die Frankfurt School konnte nur dank der sehr engen und effizienten Zusammenarbeit aller Beteiligten erreicht werden. Die Farbe war ein Kernelement im Designprozess. In Zusammenarbeit mit Mosa wurde ein einzigartige Fliesenfarbe entwickelt, die die traditionellen roten Farben des ursprünglichen Gebäudes widerspiegeln sollte. Nach mehreren Entwicklungsrunden und einem intensiven Dialog zwischen den Architekten, dem Team der Frankfurt School und Mosa entstanden „Solids“ Fliesen in Terra-Tönen in einer Größe von 90 x 90 cm. Schließlich wurden drei verschiedene Rottöne ausgewählt.

Eine solch enge Kooperation zwischen Architekt, Kunde und Hersteller ist kein Standardprozess. Anfangs gab es keinen Hersteller, der die Fliesen direkt aus seinem bestehenden Portfolio anbieten konnte. Mosa nahm die Herausforderung an und entwickelte etwas völlig Neues.

Kernelement: Nachhaltigkeit

Neben dem Design und der passenden Technologie legte die Frankfurt School immer einen starken Fokus auf die Nachhaltigkeit. Die Universität beauftragte einen Zertifizierungsberater, um die Platin-Zertifizierung zu erhalten. Mit seiner Cradle-to-Cradle Silber Zertifizierung konnte Mosa auf bestehende Prozesse zurückgreifen, um alle Anforderungen zu erfüllen. Diese Standardprozesse wurden auch für die individuell gefertigten Fliesen genutzt, so dass das Team bei Mosa sich komplett auf den Designprozess konzentrieren konnte und sich keine Gedanken um verschiedene Standards für Rohmaterialien oder Produktionsprozesse machen musste. Mit diesem Ansatz leistete Mosa einen positiven Beitrag zu den Aktivitäten der Frankfurt School in diesem Bereich.

Nils Stieglitz ist rundherum zufrieden mit dem Ergebnis des Projektes: „Das neue Gebäude ist genau, was wir uns erhofft hatten: Gebaut auf den Fundamenten unserer Geschichte und mit dem Blick in eine dynamische Zukunft. Was will man mehr?“

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie dieses einzigartige Ergebnis der Frankfurt School entstand, lesen Sie die ganze Geschichte hier.