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Apr

Filmscreening und Künstlergespräch mit Bernd Trasberger

Deckblatt aus dem trigon69-Wettbewerbsbeitrag von Bernhard Frankfurter, Jörg Mayr und Helmut Strobl – © Foto: Bernd Trasberger

Haus der Architektur Graz

Mariahilferstraße 2
8020 Graz
Österreich

Uhr

                

Bernd Trasberger beschäftigt sich in seinen Installationen, Collagen und recherchebasierten Projekten mit dem Moment des Wandels von urbanem Raum. Die Utopien der Nachkriegsmoderne bilden dabei einen wichtigen Referenzpunkt im Werk des Künstlers.


Durch Aneignung und Wiederverwertung von architektonischen Fragmenten und deren Translokation stellt Trasberger die Frage, welchen Wert und welchen Platz wir diesem verschwindenden Habitat und dem Erbe der Moderne heutzutage einräumen. Ebenso befragt er Archive zur gleichen Thematik, bringt die zu Tage geförderten Archivalien in neuen Zusammenhang und entlockt ihnen überraschende Geschichten.

Trasberger arbeitet momentan im Rahmen des Styria-Artist-in-Residence (St.A.i.R.) Stipendiums des Landes Steiermark in Graz und recherchiert in den Archiven der Neuen Galerie und des steirischen herbst die Genese von Superstudios Continuous Monument, dessen erste Version die radikale Architektengruppe 1969 auf der Dreiländerbiennale trigon präsentierte. Trasbergers daraus resultierende Arbeit wird im Rahmen des steirischen herbst 2019 in der Ausstellung "Liebe Grüße aus Graz von Superstudio. Architektur als politisches Instrument" im HDA (kuratiert von Barbara-Brigitte Mak und Ludwig Engel) zu sehen sein.

Am 24. April 2019 um 20 Uhr präsentiert Trasberger im 2.OG des Palais Thinnfeld neben Filmen von Superstudio eigene Arbeiten und erläutert seine Herangehensweise in Bezug auf die radikalen Architekturutopien der späten 1960er Jahre.

www.berndtrasberger.de
www.kultur.steiermark.at

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