ARCH+ features 75: Performing Architecture. The Property Issue

25.05.2018, 16:00

S.a.L.E. Docks, Magazzini del Sale
Fondamenta Zattere Ai Saloni
Dorsoduro 265
30123 Venedig VE
Italien

Anlässlich der Preview der Architekturbiennale in Venedig laden ARCH+ und das Goethe-Institut zu einem ARCH+ features mit Tanzperformance ein.

Die Kuratorinnen der 16. Architekturbiennale Venedig, Yvonne Farrell und Shelley McNamara, haben das Motto Freespace gewählt. „Freespace“, so die beiden Architektinnen, sei „a space for opportunity, a democratic space, un-programmed and free for uses not yet conceived.“ Mit der fortschreitenden Privatisierung und Kommerzialisierung des öffentlichen Raums schrumpft dieser Freiraum jedoch zusehends. Zwar rufen die Kuratorinnen dazu auf, die Freiräume architektonisch zurückzuerobern. Doch ohne öffentliche Kontrolle über Grund und Boden wird es letzten Endes keine öffentlichen Räume, keine Freespaces geben.

Die Frage „Wem gehört der Boden?“ ist für alle Gesellschaften zentral, weil die Ressource Raum genauso lebensnotwendig ist wie Luft und Wasser. Und doch wird die Bodenfrage von Architekt_innen selten explizit behandelt. Ausgehend von der ARCH+ Ausgabe "The Property Issue" diskutieren ARNO BRANDLHUBER und ANH-LINH NGO die Bodenfrage mit FLORIAN HERTWECK und ANDREA RUMPF, Kurator_innen des Luxemburger Pavilions zur 16. Architekturbiennale, ROBERTA DA SOLLER und MARCO BARAVALLE, Aktivist_innen von S.a.L.E. Docks, sowie den Choreograf_innen MONIKA GINTERSDORFER und KNUT KLAßEN, die mit ihrem Stück "Logobi 05", aufgeführt von Richard Siegal und Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star, die Bodenfrage performativ interpretieren (Foto Knut Klaßen). Das ARCH+ features findet in Kooperation mit der Reihe "Performing Architecture" des Goethe-Instituts statt.

S.a.L.E. Docks, Magazzini del Sale
Fondamenta Zattere Ai Saloni
Dorsoduro 265, Venedig
Vaporetto-Stationen: Salute, Spirito Santo

Wir bitten um Anmeldung bis zum 15. Mai 2018 unter: features@archplus.net
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt.