Sprechen über Architektur: Martin Rauch

02.03.2017, 19:00

Bene
Neutorgasse 4-8
1010 Wien
Österreich

Als „Magier“ und gar „Gottvater“ des Stampflehmbaus wurde Martin Rauch (*1958) schon bezeichnet, denn der Vorarlberger Lehmbaukünstler trug maßgeblich zum Comeback des archaischen Baumaterials bei. Ausgebildet an der Fachschule für Keramik und Ofenbau in Stoob und an der Meisterklasse für Keramik bei Matteo Thun und Maria Biljan-Bilger konzipiert er seit 1990 Lehmbauprojekte in aller Welt. 2003–2010 unterrichtete er an der Kunstuni Linz, er ist Honorarprofessor des UNESCO-Lehrstuhls „Earthen Architecture“ und seit 2014 gemeinsam mit Anna Heringer Gastdozent am Department Architektur der ETH Zürich. Sein Oeuvre umfasst mannigfaltige Bauaufgaben, realisiert in Zusammenarbeit mit verschiedenen Architekten, darunter in den letzten Jahren das Cinema Sil Plaz in Ilanz/CH (Capaul & Blumenthal, 2010), das Ricola Kräuterzentrum in Laufen/CH (Herzog & de Meuron, 2014), das Besuchszentrum der Schweizerischen Vogelwarte in Sempach (:mlzd, 2015) oder das King Abdulaziz Center in Dhahran (Snøhetta, 2016).