Vortrag: Pauhof Architekten: Räumliches Stadtdenken bedingt ein Momentum des Utopischen

Archetherid, 11th International Architecture Exhibition La Biennale di Venezia; Foto: AUHOF

18.01.2018, 19:00

aut. architektur und tirol
im Adambräu
Lois Welzenbacher Platz 1
6020 Innsbruck
Österreich

Michael Hofstätter und Wolfgang Pauzenberger sind u. a. für eigene Ausstellungen und ihre spezifischen Displays von Kunstausstellungen bekannt geworden, kreieren aber auch experimentelle Architekturen und entwerfen urbanistische Szenarien. 

So verfassten sie jüngst ein Strategiepapier zur Stadtentwicklung von Wien, das versucht, aus historischem Blick heraus jene Potenziale herauszufiltern, die die Dynamiken der Stadt vorangetrieben haben, und zu ergründen, wie diese in Zukunft eine fruchtbare Weiterentwicklung fördern können. Ausgehend von dieser Studie widmet sich der Vortrag der Fragestellung, inwieweit ein neues Verständnis der Disziplin „Städtebau“ und neue „urbane Werkzeuge“ notwendig sind und wie dem Entwerfen von Stadtraum ein erweiterter Möglichkeitsrahmen eröffnet werden kann. 

„Jedes Nachdenken über die Zukunft der Stadt bedarf der Momente des Utopischen. Gegenwärtig assoziieren wir Zukunft allzu oft nur mehr mit dem Dämmen von Häusern, der digitalen Konditionierung von Wohnungen oder von Infrastrukturen. Aber eine selbstbewusste Stadt definiert sich nicht zuletzt über die Zeit übergreifende Erzählungen, über die räumliche Idealisierung eines Gemeinwesens – den Sinn für Architektur als gesellschaftliche Kraft vorausgesetzt.“ (PAUHOF)

PAUHOF architekten

michael hofstätter (geb. 1953) 
wolfgang pauzenberger (geb. 1955)
seit 1986 gemeinsames Büro PAUHOF Architekten in Wien, Linz und Berlin