Adolf Krischanitz, Elfie Semotan

Architekt Krischanitz

Architekt Krischanitz ZT GmbH

Getreidemarkt 1/11
1060 Wien
Österreich

Über uns


Architektur ist nicht nur Denken, nicht nur Fühlen, nicht nur Gebrauch, sie ist vielmehr der Aufbau eines Bewusstseins mittels Tun. Sie ist eine fortgesetzte Probe aufs Exempel.

Architektur ist eine Tätigkeit, die mit dem Ausdruck »bricolage« (Bastelei) bezeichnet werden kann. Im ursprünglichen Sinn des Wortes lässt sich der Begriff bricolage auf Abläufe und Tätigkeiten zurückführen, die eine präzise, jedoch nicht vorgezeichnete Bewegung vollführen.

Meine Vision vom architektonischen Raum zielt auf die eines Gesamtklangs, kein Element soll wichtiger sein als das andere, keine forcierte Konstruktion, keine polierten technischen Installationen, kein Materialfetischismus. Es geht also um die Gleichwertigkeit verschiedener Elemente, die als größere immaterielle, aber durchaus resistente Wirkung im architektonischen Raum als Kontinuum aufgeht, als ein gleichsam alle Sinne erfassendes Strömen.

 

Gründer


Adolf Krischanitz

Adolf Krischanitz (*1946 in Schwarzach / Pongau) gründete 1970, gegen Ende seines Studiums an der Technischen Universität Wien, zusammen mit Angela Hareiter und Otto Kapfinger die Architektengruppe Missing Link. 1979 zählte er zu den Begründern der Zeitschrift UmBau der Österreichischen Gesellschaft für Architektur und übernahm 1982 den Vorsitz dieser Gesellschaft. Als Mitglied und schließlich Präsident der Wiener Secession (1991–1995) verantwortete er die Gestaltung und Organisation zahlreicher Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Als Gastprofessor war er 1989 an der Technischen Universität München sowie an den Sommerakademien in Karlsruhe (1990), Neapel (1994/95) und Wien (1996) tätig. 1992–2011 war er Professor für Stadterneuerung und Entwerfen an der Universität der Künste Berlin. Seit 1979 arbeitet Krischanitz als freischaffender Architekt mit Ateliers in Wien und Zürich.

 

Büro


Freischaffender Architekt in Wien und Zürich seit 1979

Standorte: Wien & Zürich

 

Werke


Quai Zurich, Zürich, Baubeginn 2016, in Realisierung
Umbau und Erweiterung Kunstuni Linz, Linz, 2019
Hotel Altstadt Wien, Wien, 2017
Wohnhaus S., Wien, 2017
Superblock Sulzerareal, Winterthur, 2015
Umbau und Erweiterung 20er/21er Haus, 2012
Umbau und Erweiterung Museum Rietberg, Zürich, 2006
Siedlung Pilotengasse, Wien, 1992

 

Preise


Bauherrenpreis, 1989 & 1996
Preis der Stadt Wien für Architektur, 1991
Otto Wagner Städtebaupreis, 1995
Architekturpreis des Landes Burgenland, 2002
Kulturpreis des Landes Niederösterreich für Architektur, 2002
Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien, 2007
Architekturpreis Berlin, 2009
Auszeichnung der Stadt Zürich für Gute Bauten, 2011
Architekturpreis des Landes Burgenland, 2012
Holzbaupreis Niederösterreich, 2014
Holzbaupreis Niederösterreich, 2016
Wiener Stadterneuerungspreis, 2019

 


 

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