architektur.aktuell 07/08/2011

architektur.aktuell 07/08/2011

Wien

Naherholungs-High-Rise vor dem Wiener Museumsquartier

Text: Claudia Rinne
Aus dem Leseturm wurde nichts, jetzt hat das Museumsquartier, freundlich ans Wäldchen vor der Mariahilferstraße gelehnt, einen Chilleturm zum Zehn-Jahres-Jubiläum bekommen. Heribert Wolfmayr und Josef Saller, als Firma seit 2004 heri&salli, planten die großstadtgerechte Struktur für Hängematten.


Modern, aber nicht neu – Architektur nach 1945 in Wien

Text: Norbert Mayr
Am 19. Mai öffnete das österreichische Bundesdenkmalamt einen Nachmittag ihrer mehrtägigen Klausur der Fachöffentlichkeit.


Garten in allen Spielarten

Text: Isabella Marboe
Die Ausstellung „Im Garten – Lebensräume zwischen Sehnsucht und Experiment“ im NORDICO Stadtmuseum Linz lädt zum Streifzug ins Grüne. Das Kuratorentrio Andrea Bina, Karin Standler und Magnus Hofmüller verortete den Garten in Stadt, Land, Kunst und Lebenskultur.


Eye-catcher: Kirk Originals Flagship Store in London

Text: Elke Krasny
Das englische Wort eye-catcher bringt, wörtlich wie metaphorisch, auf den Punkt, wie das Londoner Designbüro Campaign den Entwurf des Flagship Stores für Kirk Originals aufgefasst hat. Kirk Originals ist ein Eyewear Brand, ein globaler Design- Optiker, der sich aus einem innovativen Familienunternehmen entwickelt hat.


Das „Portland-Summer“-Projekt: Parametrisches Design und Prototypenfertigung

Text: Andrei Gheorghe
Mag auch digitales Design in der heutigen Architektur allgegenwärtig sein, so kommen die entsprechenden digitalen Fertigungsmethoden im Tagesgeschäft der Projektentwicklung doch immer noch selten zum Einsatz.


Global Award for Sustainable Architecture 2011

Text: Susanne Stacher
Der Architekturpreis Global Award for Sustainable Architecture zeichnet jährlich fünf Architekten für ihr ethisches Engagement für Nachhaltigkeit und ihr innovatives Schaffen im Norden sowie im Süden aus.


City Park Hong Kong. Die Zukunft im West Kowloon Cultural District

Text: Elke Krasny
Der Konkurrenzdruck zwischen den Städten steigt. Er wird zum unhinterfragten Antriebsmotor der Stadtentwicklung. Paradoxerweise ist es die Konkurrenz, die zu einer formelhaftigen Anwendung immer gleicher Rezepturen führt. Diese sollen dann als Patentrezepte Städte voneinander distinguieren und miteinander vergleichbar machen.


Projekte

Geiswinkler & Geiswinkler
Wohnbauten in Wien-St. Marx – Die Quadratur des Karree St. Marx

Photos Manfred Seidl
Text Isabella Marboe

Früher war hier Schlachthof, heute wird im Karree St. Marx sozial gewohnt. Eingefasst von einer Randbebauung, stehen fünf Stadtvillen über durchlässigen Sockeln auf modelliertem Gelände: Die hohe Dichte spürt man kaum. Der kluge Städtebau und zwei Häuser stammen von Geiswinkler & Geiswinkler, die anderen von Elsa Prochazka und querkraft architekten.


Caramel
Wohnanlage „Am Krautgarten“ – 17 Häuser, 1 Dach

Photos: Hertha Hurnaus
Text: Gudrun Hausegger

Caramel architekten ist im suburbanen Wien ein sozialer Wohnbau gelungen, der mit einer souveränen Planungsphilosophie der Sehnsucht nach dem Eigenheim im Grünen nachkommt. Das fröhliche Haus mit plastisch-modellierter Fassade erfüllt als Niedrigenergiehaus auch die wichtigsten ökologischen Standards.


pool
ERZ Wohnbau in Wien – Dreh den Giebel!

Photos: Hertha Hurnaus
Text: Isabella Marboe

Mehr als 2,50 Meter Raumhöhe ist Luxus im sozialen Wohnbau. In ihrem neuen Riegel in der Erzherzog-Karl-Straße legten pool Architektur den Giebel parallel zur Baulinie. So kamen mehr als zwei Drittel aller Einheiten zu 3,90 Meter hohen Räumen. Außerdem gibt es ebenso hohe Loggien mit bunten Untersichten. Und goldene Treppen. Ein Wiener Wunder.


henke und schreieck Architekten
Büro- und Geschäftshaus Mariahilfer Straße, Wien – Baukunst für Großstadt-Flaneure

Photos: Roland Krauss, Heinz Schmölzer, Margherita Spiluttini
Text: Matthias Boeckl

Die Kaufhäuser und Läden auf Wiens wichtigster Einkaufsmeile haben einen ambitionierten Neuzugang zu verzeichnen: Das Büro- und Geschäftshaus von henke und schreieck zeigt, dass es auch in dieser Bauaufgabe keineswegs nur auf Maximierung der Kubatur und Umsetzung von Standardrezepten ankommt.


Patricia Zacek
Wohnanlage Moselgasse, Wien – Prägnanz und Präzision

Photos: Rupert Steiner
Text: Matthias Boeckl

Es ist nicht leicht, ohne politische Interventionen im geförderten Wiener Wohnbau etwas zu bewegen. Patricia Zacek beweist jedoch, dass die Mühen der Ebene sich lohnen: Mit Realismus, Beharrlichkeit und dem unbeugsamen Willen, für die Bewohner in allen Bereichen kleine, aber wirkungsvolle Verbesserungen zu erreichen.

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