architektur.aktuell 10/2013

architektur.aktuell 10/2013

Generationen

Gerhard Mitterberger – Haus der Generationen, Eggersdorf, Steiermark

Text: Ulrich Tragatschnig - Für alt & jung

Das von Architekt Gerhard Mitterberger im steirischen Eggersdorf errichtete Betreuungszentrum wird einer Vielfalt von Ansprüchen gerecht. Funktionale und soziale Durchmischung sowie gezielte Materialentscheidungen sind die Mittel zum Zweck.

Parkplatz direkt unterm Pflegebereich, Fassade mit bedruckten MAX-Platten | Photo Zita Oberwalder

Parkplatz direkt unterm Pflegebereich, Fassade mit bedruckten MAX-Platten | Photo Zita Oberwalder

studio uek, ARGE Köb & Pollak / Schmoeger – Oase 22, Wien

Text: Matthias Boeckl - Neue Standards im Wohnbau

Wie integriert man zeitgemäße Formen des Zusammenlebens von alt und jung in öffentlich geförderten Wohnbauten? Und erprobt dabei auch gleich ein städtebauliches Experiment mit innovativen Freiraumnutzungen und ungewöhnlichen Wohnungstypen? In Wien-Donaustadt ist ein Pilotprojekt der Generationen-Wohnzukunft in Realbetrieb gegangen.

Fugenüberbrückung und Erschließung im Bauteil g.o.y.a.: Laubengang | Photo Wolfgang Thaler

Fugenüberbrückung und Erschließung im Bauteil g.o.y.a.: Laubengang | Photo Wolfgang Thaler


Riepl Kaufmann Bammer – Geriatriezentrum Liesing, Wien

Text: Franziska Leeb - Messing, Holz und Sternenstaub

Die Devise „Wohnatmosphäre statt Spitalsambiente“ klingt bei einem Spezialkrankenhaus für geriatrische Pflege wie ein Widerspruch in sich. Beim Wiener Pflegewohnhaus Liesing wurde sie – auch dank der sorgfältigen Materialwahl – auf besonders elegante Weise umgesetzt.

 

51N4E – Wohnheim für Jugendliche, Huis aan’t Laar, Zoersel, Belgien

Text: Dominique Boudet - Die Kunst der Übertreibung

Das Haus schmiegt sich vorsichtig in den Wald, um so wenige Bäume wie möglich zu opfern. Der ungewöhnliche Zuschnitt des Volumens produziert innen unkonventionelle Raumformen. Die Architekten wollten die streng rechteckigen und „überfunktionellen“ Räume vermeiden, die im Gesundheitssystem sonst üblich sind.


Projects

Boris Podrecca – Porzellanmuseum Adrien Debuché in Limoges

Text: Susanne Stacher - Textil und Textur, hart und weich

Ein Porzellanmuseum ist der ideale Anlass für die ausführliche Demonstration typischer Materialfunktionen im Sinne Gottfried Sempers. Wenn es auch noch darum geht, neue Räume gekonnt in ein bestehendes Ensemble zu flechten, ist die material- und geschichtssensible Entwurfshaltung von Boris Podrecca erste Wahl.

henke und schreieck – Hotel- und Bürohochhaus in Innsbruck

Text: Franziska Leeb - Kopf mit Hirn

Für Schlagzeilen sorgte das Grundstück nächst dem Innsbrucker Bahnhof weitaus länger, als es schließlich dauerte, dort mit dem sinnigerweise „Headline“ getaufte Hotel- und Bürohochhaus doch noch eine dem Stadtbild zuträgliche Lösung realisieren.


Sonderheft Licht

Innocad – Entrée zum Grazer Zeughaus

Text: Ulrich Tragatschnig - Eine Kanonenhalle voller Murnockerln

Der Eingang zum Mitte des 17. Jahrhunderts von den steirischen Landständen erbauten Zeughaus, einer weltweit einzigartigen historischen Waffensammlung in der Grazer Herrengasse, lässt nichts an Rhetorik vermissen.

 

cukrowicz nachbaur – vorarlberg museum

Text: Edith Schlocker - Lichthof und Sternenhimmel

Wie das Licht ist, das die mit 16.656 weißen Betonblumen poetisch besteckte 36 Meter lange Fassade des neuen alten vorarlberg museums beleuchtet, dafür können cukrowicz nachbaur architekten nichts.

 

Cruz y Ortiz – Rijksmuseum Amsterdam

Text: Claudia Rinne - Das neue Weiß

Das 1800 in Den Haag gegründete Rijksmuseum, seit 1885 im historistischen Gebäude von Pierre Cuypers (1827–1921) in Amsterdam, ist eine nationale Institution und gibt einen beeindruckenden Überblick über Kunst und Geschichte der Niederlande sowie der Kolonialgebiete. Seit dem Jahr 2000 wurde das Museum grundlegend restauriert, seit April 2013 ist es wieder eröffnet.

 

Jürgen Haller | Peter Plattner – Wälder Versicherung in Andelsbuch

Text: Edith Schlocker - Glashaus mit Lattenkleid

Das neue Haus der Wälder Versicherung in Andelsbuch im Bregenzerwald hat eine architektonisch beachtliche Nachbarschaft: das von Rolf Ennulat, Wise Geser und Walter Felder als markant aufgeständertes Signal angelegte Rathaus steht gleich nebenan, Peter Zumthors „Werkraum“ für das Bregenzerwälder Handwerk schräg gegenüber

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