einszueins architektur

OASE.inklusiv, Wien

Hoffenscher Architekten

Wohnbau Färberhof, Dornbirn

Atelier Kempe Thill

Henry Koerner Hall, Bard College, Berlin

architektur.aktuell 10/2021

Living Together

Living Together | Wohnbau heute

Als Magazin, das sich den Lebensverbesserungen im Hier und Jetzt verschrieben hat statt einer unverbindlich-fernen Zukunft, fühlen wir uns aufgefordert, gebaute Antworten auf die Biennale-Frage von Hashim Sarkis zu liefern. Zugegeben: Unsere drei kollektiven Wohnbauten aus Berlin, Dornbirn und Wien stammen nicht aus den ärmsten Regionen der Welt. Sie wurden nicht in den allereinfachsten Bautechniken errichtet, sie bieten ihren Nutzern viel mehr als nur einen sicheren Schlafplatz und sie stehen in einigermaßen intakten urbanen Umfeldern. Damit zeigen wir, dass es praktischer Lösungen vor Ort bedarf, um bestimmte Probleme unseres Planeten zumindest einzugrenzen.

Wohnprojekt OASE.inklusiv, Wien |
einszueins architektur

Text Franziska Leeb

Ein geförderter Wohnbau, in dem Flüchtlingsfamilien als Teil einer Baugruppe ab dem Wettbewerb in den Partizipationsprozess eingebunden waren, Wohnungen aber auch auf üblichem Wege vergeben wurden: In der OASE.inklusiv ist Mitbestimmung kein elitäres Gut für Bessergestellte.

einszueins architektur, OASE.inklusiv, Wien © Hertha Hurnaus

einszueins architektur, OASE.inklusiv, Wien © Hertha Hurnaus


Wohnbau Färberhof, Dornbirn |
Hoffenscher Architekten

Text Robert Temel

Vom Dornbirner Bahnhof nach Norden gehend passiert man Einfamilienhäuser, niedrige Geschoßwohnbauten und kleine Gewerbebetriebe, bis sich in der Ferne eine architektonische Geste zeigt, wie man sie in Vorarlberg nicht gewohnt ist.

Hoffenscher Architekten, Wohnbau Färberhof, Dornbirn © Fotowerk Lampelmayer

Hoffenscher Architekten, Wohnbau Färberhof, Dornbirn © Fotowerk Lampelmayer

Henry Koerner Hall, Bard College, Berlin |
Atelier Kempe Thill

Text Claus Käpplinger

Nur vier Geschosse hoch ist das neue Studentenwohnheim, dennoch stellt es einen sehr beachtenswerten Beitrag zur Verdichtung der Stadt mit kostengünstigem Wohnungsbau dar. An den Bestand anknüpfend, denkt das Haus aber auch die Immeuble Villa von Le Corbusier funktional weiter.

Atelier Kempe Thill, Henry Koerner Hall, Bard College, Berlin © Ulrich Schwarz

Atelier Kempe Thill, Henry Koerner Hall, Bard College, Berlin © Ulrich Schwarz

Wettbewerb

Sturm 19 Park, St. Pölten: Dialogisches Verfahren mit freiraumplanerischem Wettbewerb

Text Stephanie Drlik

Wo einst im Norden der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten der Traditions-Club FC Sturm 19 Fußball spielte, wird demnächst ein öffentlicher Park entstehen. Trotz Vandalismus und unkontrollierten Aneignungen auf dem seit fünf Jahren brachliegenden Fußballplatz gab es anfänglich Ressentiments von Seiten der BürgerInnen. Zur Akzeptanzsteigerung war daher die Einbindung der Bevölkerung entscheidend. Und so setzte die Stadt St. Pölten auf einen besonderen Weg zur Neugestaltung des rund zwei Hektar großen Sportareals.

New Project


Ikea Wien-Westbahnhof | querkraft architekten

Text Franziska Leeb

Mehr als autofrei Nur was sich zu Fuß, per Rad oder Öffis transportieren lässt, darf die Kundschaft des schwedischen Möbelhauses beim Wiener Westbahnhof gleich mitnehmen. Der Rest kann vor Ort besichtigt und bestellt werden, geliefert wird er per Elektrotransporter. Doch nicht nur deshalb läutet das Gebäude von querkraft Architekten eine neue Kaufhausära an der Mariahilfer Straße ein.

querkraft architekten, IKEA Wien-Westbahnhof © Hertha Hurnaus

querkraft architekten, IKEA Wien-Westbahnhof © Hertha Hurnaus


Botanischer Garten in Taiyuan, China | DMAA

Text Wolfgang Fiel

Mit dem Botanischen Garten in Taiyuan entstand ein Projekt, das dem Bedürfnis nach qualitativ hochwertigen städtischen Erlebnis- und Naherholungsräumen mit spektakulären Holzkonstruktionen nachkommt. In Anknüpfung an eine alte chinesische Bautradition setzt es auch ein wichtiges Signal für die Zukunft.

DMAA, Botanischer Garten in Taiyuan, China © CreatAR

DMAA, Botanischer Garten in Taiyuan, China © CreatAR


UP! Berlin | Jasper Architects, Gewers Pudewill

Text Claus Käpplinger

Allerorten stehen heute die Kaufhäuser der Nachkriegszeit zur Disposition. Die alten Kaufhäuser werden meist abgerissen und durch neue Bauten ersetzt. Der Projektgemeinschaft Jasper Architects mit Gewers Pudewill gelang es jedoch in Berlin, ein früheres Centrum-Warenhaus mit faszinierenden Öffnungen zu einem attraktiven Working Space für Kreative zu transformieren.

Jasper Architects, Gewers Pudewill, UP! Berlin © Nils Koenning

Jasper Architects, Gewers Pudewill, UP! Berlin © Nils Koenning

Sonderheft


Licht

  • Interview: Isabel Zumtobel,
    Head of Arts & Culture der Zumtobel Group
  • Restaurant Filippou, Wien | Martin Mostböck
  • Mühltalhof, Neufelden-Unternberg, Oberösterreich | AllesWirdGut
  • Shoppingcenter ALEJA in Ljubljana | 
    ATP architekten ingenieure
  • Büros der Sperer Group, Wels | 
    Eduard Nopp, M3 Lichtdesign

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