architektur.aktuell 5/2019
raumlaborberlin – Floating University, Berlin
Text: Elke Krasny – Monumentalität des Prekären
In den 1990er Jahren, nach Wende und Wiedervereinigung von West- und Ostdeutschland, wurde Berlin zur Hauptstadt der Zwischennutzung. Experimente mit der Brache avancierten zum Motor eines temporären Urbanismus. raumlaborberlin hat mit der Floating University Berlin diese Praxis in die Gegenwart geholt.
Espacio La Nube – La Nube, Madrid / Cloud9, Copenhagen / Bubble, Fredericia
Text: Arian Lehner – Vom Betreten einer Wolke
Das spanische Architektenteam Espacio La Nube entwickelt Membranstrukturen, die sich überall aufblasen und Menschen in eine andere Welt eintauchen lassen. Durch die konsequente Umsetzung ihrer Philosophie des leichten Bauens wird der Besuch zu einem architektonischen Abenteuer für alle Sinne.
Zwei Jahrzehnte Serpentine Pavilions, 2000–2019
Text: Sandra O’Connell – Die Leichtigkeit des Seins
Das Serpentine-Pavilion-Programm ist eine der spannendsten Plattformen für experimentelle Architektur weltweit. Der jährlich neu entworfene Pavillon ist von Juni bis Oktober in den Londoner Kensington Gardens zu besichtigen und bietet Besuchern die großartige Möglichkeit, zeitgenössischer Architektur näherzukommen, da er kostenlos zugänglich ist. Für Architekten, die noch nie in Großbritannien gebaut haben, ist die Gestaltung des Pavillons ein begehrter Prestigeauftrag. Auf der Liste der Auserwählten befinden sich einige der renommiertesten Architekten der Welt – etwa die Grande Dame der Architektur Zaha Hadid, Toyo Ito, Frank Gehry, Oscar Niemeyer und Peter Zumthor – sowie Nachwuchstalente wie Smiljan Radic, Sou Fujimoto and Frida Escobedo.
./studio3 – Institut für experimentelle Architektur – Temporäres Stadtteilzentrum Reichenau, Innsbruck
Text: Nicola Weber – Die Blume im Gemeindebau
Beim neuen Stadtentwicklungsgebiet Campagne will Innsbruck vieles anders machen. Noch vor Baubeginn dient ein temporärer Pavillon als Kommunikationsort, Versuchsanordnung und Testlauf im Kleinen für das anspruchsvolle Ziel, nicht nur 1000 Wohnungen, sondern „ein Stück Stadt“ zu bauen.
Portrait von Architekt Martin Mackowitz
Text: Isabella Marboe – Entwicklungshilfe für die erste Welt
Architekt Martin Mackowitz arbeitet in seinem Werkraum für interaktive Baukunst ma_ma nicht nur mit dem gebauten, sondern auch mit dem sozialen Bestand. Der Raiffeisenplatz in Feldkirch ist ein besonderer Ort. Einen Steinwurf von Katzentrum, Herrengasse und Domplatz entfernt, liegt er höchst zentral und doch in einer Art Hinterhofsituation im Windschatten des Palais Liechtenstein. Vom üblichen Getriebe innerstädtischer Fußgängerzonen ist hier nichts mehr zu spüren: ...
Wettbewerb: Quartier Kleineschholz, Freiburg im Breisgau
Text: Franziska Leeb – Ambitioniertes Programm
Recht komplexe Rahmenbedingungen und wohnbaupolitisch wie ökologisch engagierte Zielvorstellungen gaben den Wettbewerbsteilnehmern eine Reihe von Aufgaben zu lösen. Überzeugen konnte am Ende das Konzept von Dietrich | Untertrifaller Architekten mit Ramboll Studio Dreiseitl.
Sauerbruch Hutton – M9 Museumsquartier, Mestre
Text: Matthias Boeckl – Die Essenz der europäischen Stadt
Das Museum von Mestre an der Lagune von Venedig markiert eine Trendwende: Die historische Kernstadt drohte zu veröden und erhält mit dem multifunktionalen Komplex neue gemeinschaftsbildende Funktionen und stimulierende innerstädtische Verbindungswege.
Snøhetta – Swarovski Manufaktur in Wattens
Text: Edith Schlocker – Multifunktionale Bühne
Ein Hybrid aus Produktionsstätte und Kreativlabor ist die Manufaktur, die Snøhetta für die Wattener Kristallschmiede Swarovski entworfen hat. Angelegt als lichtdurchflutete Halle, die mit einem multifunktionalen skulpturalen Objekt möbliert ist.
Sonderheft zum Thema Bad
Daniel Zamarbide und Leopold Bianchini – Dodged House, Lissabon
Text: Julia Meissl – Dodged but stable
ARCHITEKT BAUER – Wohnungsumbau, Wien Döbling
Text: Isabella Marboe – Sinfonie in Weiß
studio aisslinger – 25 hours Hotel The Circle, Köln
Text: Claudia Rinne – Wasser für Stadtnomaden
M&G Innenarchitektur – Haus R, Niederösterreich
Text: Matthias Boeckl – Im Bad sucht man vor allem Entspannung.