VALETTA für urbane Lösungen:

Dynamischer Sonnenschutz für zukunftsfitte Wohnanlage in Linz

Linz, im Oktober 2021.: Hochqualitativer Lebensraum im urbanen Umfeld ist gefragter denn je. Umso schöner, wenn es gelingt, Stadt und Land so miteinander zu verbinden, dass die Vorteile aus beidem für die Bewohner optimal genutzt werden können. Mit dem Wohnprojekt Auhirschgasse in Pichling wurde so eine Brücke geschlagen. Ein anderer wichtiger Übergang, jener zwischen innen und außen für individuell maßgeschneiderte Lichtverhältnisse, wurde dabei mit den Raffstoren von VALETTA gemeistert. Kombiniert mit dem passenden Insektenschutz wurde die optimale Lösung gefunden, dem formalen und farblichen Gestaltungsansatz der Architekten treu zu bleiben.

Die Stadt Linz und das gesamte Gebiet rund um die oberösterreichische Hauptstadt blickt in die Zukunft. Dazu gehört vor allem auch, stadtnahen hochqualitativen mehrgeschoßigen Wohnraum zu schaffen, der mit der gewachsenen, kleinteiligen Einfamilienhausstruktur in einen harmonischen Dialog tritt. Im Fokus steht dabei ganz klar eine gute Anbindung und Infrastruktur, um insbesondere für Familien attraktiv zu sein. Die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft der Stadt Linz (GWG) lobte 2016 für ein Gebiet südlich der Stadt, gelegen an der Auhirschgasse in Pichling, einen Architekturwettbewerb für den Entwurf von ungefähr 150 Wohnungen aus, die das Linzer Architekturbüro archinauten dworschak & mühlbachler für sich entscheiden konnte. Nach den ersten beiden Bauabschnitten mit 50 Wohnungen speziell für „Junges Wohnen“ und 170 Wohneinheiten wurden 2021 nun in der dritten Bauetappe die neuen 16 Wohnhäuser mit 92 Wohnungen und einer Kinderbetreuungseinrichtung fertiggestellt.

© VALETTA

Eine Stadt baut aus

Für die Architekten spielte beim Entwurf die Vermittlung zwischen den unterschiedlichen Maßstäben und der Umgang mit der Bebauung am Stadtrand, vor allem am Übergang zur Naturlandschaft, eine wesentliche Rolle. Am Standort – das erste Baufeld in diesem großen Stadtentwicklungsprojekt – befindet sich die verlängerte Heliosallee, an der die solarCity, ein Mix aus Nahversorgung, Bildung und Gesundheitsangebot, angebunden ist und die eine Art „Zäsur“ zwischen Alt-Pichling und dem neuen Stadterweiterungsgebiet darstellt. „Die prägnante städtebauliche Figur des neuen Wohnquartiers mit einzelnen Punkthäusern orientiert sich an der kleinstrukturierten Bebauung von Pichling, jedoch mit dem entsprechenden Maßstabssprung für den Geschoßwohnbau. Die Setzung der Baukörper folgt einem strengen Grundraster, der durch punktuelle Variationen und Verschiebungen eine spannende räumliche Komposition bildet“, erläutern die Architekten ihren Entwurfsansatz.

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Die weißen, dreigeschoßigen Baukörper, allesamt errichtet in Massivbauweise mit Ziegelmauerwerk und Stahlbetondecken, zeichnen sich unter anderem durch ihre Position zueinander aus – eine Konstellation, die viel Grün zwischen den einzelnen Gebäuden erlaubt und damit einladende Begegnungszonen und vielfältige Aufenthaltsräume schafft. Die einzelnen Wohnblöcke umschließen jeweils einen geschlossenen Atriumhof, zu dem ausschließlich sämtliche Nass- und Nebenräume orientiert sind. Die Wohn- und Schlafräume der Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen hingegen öffnen sich nach außen hin und profitieren vom Ausblick und der Belichtung nach draußen. In der Mitte der Anlage befindet sich nach dem Vorbild einer dörflichen Struktur ein „grüner Anger“ als zentrales Element für das soziale Leben: Hier kommen Fuß- und Radwege zusammen, und auch die Eingänge zu den Häusern befinden sich hier. Die grün-türkise Ausstattung der weit auskragenden, prägnanten, weißen Loggia-Kuben, die der hochwertigen WDVS-Fassade mit einer gewissen Unregelmäßigkeit vorgesetzt sind, nehmen das Grün der Umgebung auf und schärfen den identitätsstiftenden Charakter der gesamten Wohnanlage.

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Für höchste architektonische Ansprüche

Das architektonische Konzept setzt generell auf viel Tageslicht in den Wohnräumen: Große Fensteröffnungen sorgen für Helligkeit und Wohlfühlatmosphäre im Inneren der Gebäude. Wichtig war es, dennoch auf ein dosiertes Maß an Wärme zu denken, sodass es im Sommer nicht zu Überhitzung und damit zu einer negativen Auswirkung auf das Raumklima kommt. Um dieser Herausforderung zu begegnen, wählte die GWG in Abstimmung mit den Architekten und deren Gestaltungskonzept als Sonnenschutz die Raffstoren RA 80F mit Flachlamellen von VALETTA. Die mit komfortablem Motor-Antrieb ausgestattete Version in elegantem Aluminiumgrau mit weißem Rahmen passt perfekt in die Architektursprache der klarlinigen Wohnhausanlage. Insgesamt wurden davon 705 Stück verbaut. Auch der Aspekt der Nachhaltigkeit nimmt hier eine besondere Rolle ein: Die Lamellen sind aus speziallegiertem, kratz- und schlagfestem Aluminium gefertigt, doppelt einbrennlackiert und dadurch ausgesprochen langlebig. Mit dem Modell RA 80F können bis zu 20 Quadratmeter Fensterfläche beschattet werden.

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Damit einher geht auch ein effizienter Insektenschutz, der bei diesem Projekt 21 Mal eingebaut wurde: Der Insektenschutz-Schwenkrahmen ISS 112 verbindet das Nützliche mit dem Angenehmen. Eingefasst in eine dreiseitige Zarge ohne Bodenprofil, dafür ausgestattet mit praktischer Bürstenleiste, lässt sich der Schwenkrahmen leicht einsetzen und mit wenigen Arbeitsschritten befestigen. Die Montage erfolgt jeweils an der Außenseite des Fensterrahmens beziehungsweise der Nische oder Außenwand. Die Bauherrschaft GWG ließ sich gerne von der besonderen Qualität der VALETTA-Produkte überzeugen. Bauleiter Ing. Thomas Hocheneder von der Bautechnik-Abteilung der GWG sagt über die Entscheidung: „Der Vorschlag über die Art des Sonnenschutzes war bereits im Farb- und Materialkonzept des Architekten verankert. Die von uns durchgeführte Ausschreibung wurde „produktneutral“ abgehalten. Seitens des ausführenden Generalunternehmers wurden die verwendeten Produkte schließlich als gleichwertig angeboten. Somit sind die Produkte von VALETTA ausgewählt und zum Einsatz gekommen.“

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