22
Apr

Cohabiation | Ausstellung

Don’t fence me in © Ann Sophie Lindström, 2013

silent green Kulturquartier

Gerichtstraße 35
13347 Berlin
Deutschland

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Ein Manifest für Solidarität von Tieren und Menschen im Stadtraum
Städte boten immer schon Habitate für viele, auch nicht menschliche Spezies. Aktuell nimmt die Migration von Tieren in die Städte weltweit sogar zu. Das Projekt Cohabitation plädiert für eine grundsätzlich erweiterte Stadtvorstellung, in der Tiere und Menschen gleichberechtigt existieren.


Als Manifest verstanden regt das Projekt dazu an, über neue Subjektivierungsweisen, Verwandtschaften und Solidaritäten nachzudenken und ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass der Mensch sich nur in interaktiven und kooperativen Beziehungen zu anderen Spezies entwickeln konnte. Für diese Blickverschiebung hinterfragt das Projekt Cohabitation mithilfe künstlerischer, gestalterischer und diskursiver Ansätze historische und aktuelle Stadtvorstellungen und sucht nach Formen des solidarischen Zusammenlebens für zukünftige Stadtgesellschaften.

Ausstellung

Im Zentrum steht die Ausstellung Cohabitation – Ein Manifest für Solidarität von Tieren und Menschen im Stadtraum, in welcher über 30 künstlerische und gestalterische Positionen zum Thema gezeigt werden. Anhand von 3 Schlüsselperspektiven „Anthropocity“, „Eco City“ und „Zoopolis“ befragen sie das ambivalente Verhältnis zwischen Tier, Mensch und Natur im urbanen Kontext und bieten Perspektiven für die Revision der herrschenden Verhältnisse an.

Mit Moritz Ahlert & Alsino Skowronnek, Fahim Amir, Animalesque, Animali Domestici, Ant Farm, Sammy Baloji, Marcel Broodthaers, Carson Chan, Club Real, Issa Diabat, Mark Dion, Theo Deutinger & Charlotte Kaulen, Ines Doujak, Cyprien Gaillard, Candida Höfer, Ina Hsu, Kolbeinn Hugi, Krõõt Juurak & Alex Bailey, Faiza Ahmad Khan & Hanna Rullmann, Daniela Kinateder, Labor k3000, Ann Sophie Lindström, Maissa Maatouk, Marcus Maeder, Zoë Mc Pherson, OLA – Office for Living Architecture (Ferdinand Ludwig, Daniel Schönle, Jakob Rauscher) mit GTLA – Professur für Green Technologies in Landscape Architecture / TU München, Daniel Poller, Yan Wang Preston, Professur R+E / KIT (Marc Frohn, Tim Panzer, Federico Perugini mit Studierenden), Ben Rivers, RMA Architects, station+ / D-ARCH / ETH Zürich (Marta Fernandez, Iris Hilton, Roberta Jurčić mit Jakob Michael Birn und Studierenden), Studio Animal-Aided Design, Sunaura Taylor, Urban Fauna Lab, WORKac u. v. a.
Ort: silent green Kulturquartier, Berlin
Laufzeit: 5. Juni bis 4. Juli 2021, Eröffnung: 4. Juni

Termine

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