7-8/2010 Holz
In der Debatte um Ressourceneffizienz spielt Holz naturgemäß eine zentrale Rolle. Die vergangenen zwanzig bis dreißig Jahre Architekturentwicklung in Europa haben hinlänglich bewiesen, dass dieser nachwachsende Werkstoff so gut wie alle Bauaufgaben bewältigen kann.
6/2010 Education
Die Bildungslandschaft kommt langsam in Schwung: Nach der Gründungswelle von Fachhochschulen in den 1990er Jahren beginnt man nun in Mitteleuropa, endlich auch bei Grundschulen Abschied von den bislang gültigen Konzepten des 19. Jahrhunderts zu nehmen. Vorschulbildung, Ganztagesbetreuung, Integration von Migranten und neue Lerninhalte sind nur einige der vielen Innovationen, die der Transformationsprozess von Kindergarten, Grundschule und Kindertagesheim fordert.
5/2010 Tourismus
Was ist Tourismus heute? Zweifellos mehr als die mehr oder weniger aufwendige Reise in ein Hotel und zurück. Die stetig gesteigerte Verfügbarkeit von Logistik und Naturressourcen hat die Erwartung genährt, kurzfristig jederzeit und überall die Annehmlichkeiten der betreffenden Region konsumieren zu können.
4/2010 Gebaute Landschaften
„Folding“ ist eine der Nachwirkungen des Dekonstruktivismus der 1980er Jahre. Zaha Hadid erregte damals Aufsehen mit einer neuartigen Tektonik, die vormals massiv geglaubte Bauten und Terrains scheinbar mühelos in einen faltbaren Aggregatzustand verwandeln konnte. Fast alle jungen Architekten haben sich seither mit dieser Entwurfsstrategie des Herausschälens, Aufklappens und Umbiegens beschäftigt.
3/2010 Splendid Isolation #4
Pünktlich zum Beginn der Gartensaison werfen wir wieder einen fokussierten Blick auf das Geschehen im Einfamilienhausbau. Einmal mehr stellen wir Fragen nach der volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Funktion und Wirkung dieser größten aller Bausparten.
1-2/2010 Kultur
Die kulturellen Anstrengungen einer Gesellschaft bewirken weit mehr als nur ein paar erfreuliche psychotherapeutische Effekte. Die Kulturindustrie ist in den vergangenen Jahrzehnten zum Massen- und Milliardengeschäft avanciert. Wohlstand und Freizeit generieren eine Nachfrage nach Kulturevents aller Art, die von den Kulturinstitutionen kaum befriedigt werden kann.
12/2009 Türkei
Wie modern die Türkei schon heute sein kann, zeigen vor allem Architekten. Unser Dezemberheft beweist, dass “europäische" Standardbautypen dort überraschend innovativ gelöst werden. Und dass gute Architektur glücklicherweise nicht an längst obsolete Landesgrenzen gebunden ist.
11/2009 Spirit & Space
Die diffusen spirituellen Sehnsüchte unserer säkularisierten Zivilisation sind ein beliebtes Studienobjekt der Soziologen, aber auch Jagdgebiet der Seelenfänger. Der gebaute Glaube war seit jeher ein zentrales Architekturthema – viele meinen sogar das Allererste. Kirchen und kirchliche Einrichtungen, heilige Räume verschiedener Religionen – all das sind nach wie vor bedeutende Bauaufgaben, deren spannendste aktuelle Beispiele wir präsentieren.
10/2009 Movement
Als die britische Architektengruppe Archigram in den seligen 1960er Jahren ihre "Walking Cities" entwarfen, glaubten noch viele an den baldigen Sieg der Raumfahrttechnik über die Beharrungskräfte des behäbigen Baubetriebs. Leider haben jedoch unsere Städte und Häuser bis heute noch nicht gehen gelernt – Grund genug, Architektur zur Diskussion zu stellen, die Bewegung wenigstens ermöglicht.
9/2009 Stahl & Alu
Die Visionen der Moderne waren stets aus Stahl. Vom Tatlin-Turm über El Lissitzkys Wolkenbügel bis zu Mies van der Rohes Berliner Glas-Hochhäusern: Stahl war jenes Material, das diese Utopien baubar erscheinen ließ. Dass es Utopien bleiben mussten, steht auf einem anderen Blatt. Heute hat das Material zwar vielleicht ein wenig an Hype verloren, undenkbar wäre jedoch der Baubetrieb ohne Hochleistungsmetalle.
7-8/2009 Urban Housing
Wohnbau ist stets auch Städtebau – sei es auf eher gefährliche Art wie bei den Einfamilienhäusern oder mit großen Aufwertungschancen beim verdichteten Wohnbau. Dazu zeigen wir sehr verschiedene Projekte aus Deutschland, Holland und Österreich, die eines gemeinsam haben: sie alle heben die Lebensqualität dank innovativer Technik und kreativem Entwurf ganz erheblich und hoffentlich auch nachhaltig.
6/2009 Industrie
Der Gegensatz könnte kaum drastischer sein. In den vergangenen Jahrzehnten wurde ein großer Teil der kreativen Potenz unserer Wirtschaft in die Finanz- und in die Autoindustrie gesteckt. Das Ergebnis ist bekannt. Nun haben wir die Chance, uns endlich wieder einmal mit den wahren materiellen Grundlagen der Wirtschaft zu befassen.
5/2009 The Social Agenda
Bei der Frage nach der sozialen Verantwortung der Architektur denkt man reflexartig an die möglichst kostengünstige Behausung weniger privilegierter Gesellschaftsgruppen – Mindestrentner, Studenten und kinderreiche Familien. Natürlich zeigen wir auch dazu gelungene Bau-Beispiele.
4/2009 Engineering
Im Baubetrieb wird schon viel zu lange eine künstliche Trennung zwischen den Planungszweigen der Architekten und der Bauingenieure kultiviert. Dabei ist klar, dass kein Architekt seine Kreativität nur auf äußere Formen beschränken darf und dass kein Bauingenieur sich mit rein technischen Lösungen zufrieden geben darf.
3/2009 Splendid Isolation #3
Wie in den vergangenen Jahren zeigen wir im Märzheft wieder eine akzentuierte Auswahl an Einfamilienhäusern. Die enormen städtebaulichen, sozialen und ökologischen Probleme dieser Massen-Bauaufgabe sind längst bekannt. Eine Sammlung individueller gebauter Leidenschaften als Bestandsaufnahme der aktuellen conditio humana.
1-2/2009 Shopping
Wenn einmal Architekten wie Daniel Libeskind sich dem Thema des Shopping widmen, dann ist klar: Der schrille Bazar hat längst sein Odium des Ordinären verloren. Die moderne Shopping Mall wurde zum klinisch bereinigten Abbild traditioneller Freiluft-Märkte in alten Stadtkernen stilisiert, heute muss die gesamte Inszenierung im Behaglichkeits-Faktor sogar schon Wohnzimmer-Ansprüchen genügen.
12/2008 Tourism
Die aktuelle Finanzkrise bietet einige (für Laien) überraschende Effekte: Beispielsweise wird Öl billiger. Gibt das der globalen Mobilität wieder ein wenig Auftrieb? Pessimisten sahen den Tourismus bereits am Boden – aber er gehört zu hoch entwickelten Volkswirtschaften wie das Amen zum Gebet. Und zwar in allen Formen und Schattierungen.
11/2008 Hi-Rise
Die Geschichte des Strebens in die Höhe ist so alt wie das Bauen selbst. Heute ist jedoch klar, dass es längst nicht mehr die Höhe alleine ist, die dem Hochhaus seine aktuelle Renaissance beschert. In „alten“ Hochdichte-Spots wie New York oder Wien, ja sogar in kleineren Städten wie Porto oder St. Gallen in der Schweiz dienen Türme nun zunehmend dem Stadtumbau.
10/2008 Building Latino
Neben den spacigen Objekten des 100-jährigen Oscar Niemeyer und dem Elend der Favelas gibt es in Südamerika auch so etwas wie eine architektonische Normalität. Und zwar eine qualitätsvolle, die ästhetisch, ökonomisch und ökologisch kaum hinter europäischen Standards zurückbleibt.
9/2008 The Cultural Agenda
Was ist Kultur? Ist die Architektur Teil davon oder rahmt sie nur gelegentlich Kulturfunktionen? Diesen Fragen gehen wir in unserer Septemberausgabe nach. Selbstverständlich getragen von der Überzeugung, dass Architektur Baukultur ist.
7-8/2008 Ökologie Technologie
Eine ressourcenbewusste Planung, Bauausführung, Nutzung und Nachnutzung/Entsorgung ist heute das Ziel verantwortlichen Handelns der Baubranche – und eigentlich schon ein Standard, an dem alles Bauen zu messen ist.
6/2008 Sports
Zwischen Fußball-EM und Olympischen Spielen spielt der Sport eine Hauptrolle in der öffentlichen Debatte. Auch in der Architektur gibt es da vielerlei Auswirkungen, die vom Stadienbau bis zu Neben- und Folgeeinrichtungen großer Sportevents reichen.
5/2008 Urbanism
Urbanismus heute, das ist in erster Linie die Frage nach dem Rang des Sozialen und des Öffentlichen. Urbanismus, das ist die politischste aller von vornherein schon politischen Aufgaben der Architektur.
4/2008 Working Environments
Anspruchsvolle Architektur demonstriert, wo die Zukunft der europäischen Arbeitswelt liegt: In Kreativität, Präzision und Humanität.
3/2008 Splendid Isolation #2
Der Konsumententraum Nr. 1 ist bekanntlich jener vom Haus im Grünen. Er sprengt in jeder Hinsicht die sonst üblichen Dimensionen des Architekturbetriebs.