Paradigmenwechsel in der Architektur

Ana Otero | Siedlung „Wolkengespräch“, Zürich

Gender Disparity

BAU + GAA | Victorian Pride Centre, Melbourne, Australien

Paradigmenwechsel in der Architektur

synn architekten | Wohnbau ROSE und white, Wien

New Project

June 14 | Wohn- und Atelierhaus KUFU 142, Berlin

New Project

hirner & riehl | Haus St. Wunibald, Benediktinerabtei Plankstetten, Berching, Deutschland

architektur.aktuell 11/2022

Gender Disparity

Gender Disparity | Paradigmenwechsel in der Architektur

Architektur und Gesellschaft stehen in ständiger Wechselwirkung zueinander – die Architektur wird von der Gesellschaft geprägt, während die Gesellschaft von der Architektur mitgeformt wird und durch sie den notwendigen Raum zur Entfaltung erhält. Eine Ungleichbehandlung von Frauen und Männern zieht sich durch alle Bereiche der Gesellschaft und hat sich seit jeher auch in der Architektur eingenistet.
 

Think Factory


Bauen gegen den Strom – ein Einstieg ins Gender Mainstreaming Text: Nina Lorein

Future Talk: 

Wiener Mainstream – Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen

Text: Anna Aigner

Eva Kail ist Raumplanerin und in der Baudirektion der Stadt Wien für gendergerechtes Planen und Bauen zuständig. Durch ihr Engagement seit den frühen 1990ern hat Kail das Gender Mainstreaming in der Städteplanung maßgeblich mitgeprägt und gilt deshalb als Vorreiterinnen in diesem Gebiet.

Eva Kail © Jana Madzigon

Eva Kail © Jana Madzigon

Interview mit Karin Hartmann – „Schwarzer Rolli, Hornbrille. Plädoyer für einen Wandel in der Planungskultur“

Die Geschichte neu schreiben – Architektur-Pionierinnen in Österreich Text: Christine Oertel

Kommentar: 

Gender und Diversität im Architekturstudium

Text: Inge Manka und Sabina Riß

An der TU Wien inskribieren aktuell über 60 Prozent Frauen das Architekturstudium, der Frauenanteil bei AbsolventInnen beträgt 64 Prozent. Diese Zahlen erscheinen hinsichtlich der Gleichstellung von Frauen wie eine Übererfüllung der Aufgabe. Doch trotz dieses hohen Anteils bei den Studierenden halten sich auch an der Universität große Ungleichheiten aufgrund von Gender und Diversität.

Claiming*Space Konferenz 2022 © Joanna Pianka

Claiming*Space Konferenz 2022 © Joanna Pianka

Stalled! – Inklusive Toilettengestaltung Text: Klara Jörg
 

Projekte | Paradigmenwechsel in der Architektur


Victorian Pride Centre, Melbourne, Australien | Brearley Architects & Urbanists + Grant Amon Architects

Text: Nicholas Braun, Timothy Moore

Da die Gewalt gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Queer und Intersexuelle (LGBTQI+) überall spürbar ist, bietet das Victorian Pride Centre der LGBTQI+-Gemeinschaft nun einen sicheren und symbolischen Raum.

Brearley Architects & Urbanists + Grant Amon Architects, Victorian Pride Centre, Melbourne, Australien © John Gollings

Victorian Pride Centre, Melbourne, Australien © John Gollings


Siedlung „Wolkengespräch“, Zürich | Ana Otero

Text: Cyrill Schmidiger

Das Projekt mit dem poetisch klingenden Namen „Wolkengespräch“ besticht durch unkonventionelle Grundrisse und durch bunte bis ornamentale Details. Doch nicht nur aus den pastellenen, fröhlichen Farben, sondern auch aus einer breiten materiellen Palette ergibt sich eine besondere Atmosphäre, die das Leben dort attraktiv und einmalig macht.

Ana Otero, Siedlung „Wolkengespräch“, Zürich © Andreas Buschmann

Siedlung „Wolkengespräch“, Zürich © Andreas Buschmann


Wohnbau ROSE und white, Wien | synn architekten

Text: Romana Ring

Wohnbauten, wie die beiden white und ROSE genannten Häuser der synn architekten auf dem Gelände des ehemaligen Wiener Nordbahnhofes sind schöne Beispiele dafür, wie Stadt- und Wohnraumentwicklung mit gender- und diversitätssensibler Planung im Sinne aller funktionieren kann.

synn architekten, Wohnbau ROSE und white, Wien © Hertha Hurnaus

Wohnbau ROSE und white, Wien © Hertha Hurnaus

Haus St. Wunibald, Benediktinerabtei Plankstetten, Berching, Deutschland | hirner & riehl architekten und stadtplaner

Text: Cordula Rau

2012 beauftragte die Benediktinerabtei Plankstetten das Münchner Büro hirner & riehl architekten und stadtplaner mit dem zweiten Bauabschnitt der Generalsanierung des Klosters. Dabei stand neben der besseren Orientierung in den Gebäuden, die Unterbringung und Versorgung der Klostergäste im Vordergrund.

hirner & riehl architekten und stadtplaner, Haus St. Wunibald, Benediktinerabtei Plankstetten, Berching, Deutschland © Sebastian Schels

Haus St. Wunibald, Benediktinerabtei Plankstetten, Berching © Sebastian Schels

Wohn- und Atelierhaus KUFU 142, Berlin | June 14 Meyer-Grohbrügge & Chermayeff

Text: Claus Käpplinger

Mehr Gemeinschaft und Durchlässigkeit wollte das deutsch-amerikanische Architektenpaar Johanna Meyer-Grohbrügge und Sam Chermayeff mit ihrem Wohn- und Atelierhaus KUFU 142 wagen, einem Gebäude, das die Berliner Blockrandbebauung und viele Konventionen des Wohnens luzide aufbricht.

June 14 Meyer-Grohbrügge & Chermayeff, Wohn- und Atelierhaus KUFU 142, Berlin © Laurian Ghinitoiu

Wohn- und Atelierhaus KUFU 142, Berlin © Laurian Ghinitoiu

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