Hof Schabus, ABEL und ABEL Architektur © Johannes Puch

Konzepte auf den Boden bringen. Die Architekten von Abel und Abel haben sich typischen Aufgaben im Spannungsfeld zwischen Stadt und Land verschrieben. Ihre Zugänge zur Architektur spiegeln sich in ihren Projekten, die konzeptuell im engen Dialog mit den Auftraggebern stehen. Ein Kernthema sind Zwischen- sowie Umnutzungen von Leerständen.


 

Der breite Blick

Das gemeinsame Architekturstudium an der Fachhochschule Kärnten legte 2004 den Grundstein für den Lebens- und Arbeitsweg von Christoph und Barbara Abel (damals noch Steiner). Seit einigen Jahren ist der Studiengang Architektur in Kärnten eine Schmiede für ausgezeichnete Architektur-AbsolventInnen, die nicht nur die Architekturszene im Land aufmischen, sondern auch bei internationalen Architekturbüros mitarbeiten. Angeregt von Peter Nigst, einem ehemaligen Schüler und Mitarbeiter von Gustav Peichl sowie wirkungsstarken FH-Professor, richten sie  einen sehr weit gefächerten Blick und eine gesamtgesellschaftliche Betrachtungsweise auf die Architektur. 

Bereits während des Studiums bearbeiten die beiden, meist im Team, regionale und praxisbezogene Aufgabenstellungen.

 

Hof Schabus, ABEL und ABEL Architektur © Johannes Puch

Hof Schabus, ABEL und ABEL Architektur © Johannes Puch 

Öffentlich kreativ

Einen großen Entwicklungsschritt hatten die Abels während ihres Auslandssemesters in Dänemark an der Arkitektskolen Aarhus gemacht. Während der Schwerpunkt der Architekturausbildung an der FH Kärnten in der praktischen Umsetzung von Projekten lag, tauchten die beiden in Dänemark in ein konzepthaftes Denken und Arbeiten ein. Dieses Spannungsfeld bestärkte die beiden später, ein eigenes Architekturbüro zu gründen. Davor stand allerdings noch die Diplomarbeit an. Diese wurde ebenso im Team erarbeitet und setzte den nächsten wichtigen Meilenstein ihres Weges.Inspiriert und motiviert von ihren Auslandsaufenthalten, bezog das Duo ein leerstehendes Geschäftslokal in der Bahnhofstrasse in Klagenfurt und eröffnete das „diplomstudio“. Durch diese Adaptierung des Leerstands, verschiedene Aktionen im öffentlichen Raum, Informations- und Vernetzungsveranstaltungen brachten sie neuen Wind in die Innenstadt. Das diplomstudio war Anstoß für die Entwicklung weiterer „Creative Industries“ in Klagenfurt.

Haus Abel, ABEL und ABEL Architektur © Christian Brandstätter

Haus Abel, ABEL und ABEL Architektur © Christian Brandstätter

Selbst bei ihrem eigenen Wohnhaus gehen Abel und Abel Architekten einen vorbildlichen Weg. Anstelle eines Neubaus auf der grünen Wiese wurde ein Bestandsgebäude in Klagenfurt kernsaniert und neu strukturiert

 

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