Auf den Ziegelfassaden des Weingutes Kitrus im griechischen Pydna am Fuße des Olymp schimmert ein poetisches Muster. Dazu wurden die Steine gemäss einem digitalen Modell unterschiedlich stark aus der Wandebene gedreht. Der Neubau ruft frühere Projekte von Gramazio Kohler Research in Erinnerung, bei denen Ziegelwände von einem Roboter aufgebaut worden waren.


Doch in Griechenland hat sie ein Maurer mit Hilfe einer Augmented Reality (AR)-Visualisierung in situ positioniert. Das Projekt zeigt das Potenzial von AR für die Architektur auf: Die Ideen reichen von der papierlosen Baustelle bis zur Möglichkeit von ad hoc-Anpassungen der Planungen vor Ort.

Fabio Gramazio und Matthias Kohler untersuchen seit 16 Jahren an der ETH Zürich, wie man durch den Einsatz von Industrierobotern den Entwurf und das Bauen verändern und effizienter, nachhaltiger sowie kostengünstiger machen kann. Vorletztes Jahr wurde mit dem Weingut Kitrus ein weiterer Ziegelbau fertig gestellt – in einem ausgefachten Stahlbetonrahmen. Die Steine wurden von Hand mit Mörtel aufeinandergeschichtet. Warum wurde nicht versucht, wie bisher einen mobilen Roboter vor Ort einzusetzen?

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