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Interview: Anneke Essl, LandLuft

Anneke Essl Portrait

Nach über einem Jahrzehnt an urbaner Vermittlungsarbeit im Architekturzentrum Wien, richtet Anneke Essl nun ihren Blick – als neue Geschäftsführerin des Vereins LandLuft – auf den ländlichen Raum und deren Potentiale. Sie beschreibt dabei die Notwendigkeit eines starken Netzwerks und einer Palette an unterschiedlichen Lösungsansätzen für die Zukunft.


Welche Aufgabe hat sich der Verein LandLuft selbst gesetzt?

LandLuft ist im Prinzip ein großes österreichweites Netzwerk mit Menschen aus der Raumplanung, Architektur oder der Kommunalpolitik. Wir haben einen sehr aktiven Vorstand mit Elisabeth Leitner als Obfrau, einen Beirat sowie einen Freundeskreis der sich stetig erweitert. Mit Lernreisen, einer Wanderausstellung und Veranstaltungen regen wir vor allem direkt in den Gemeinden an sich mit Baukultur und den örtlichen Herausforderungen zu beschäftigen. Wichtig ist, dass wir BürgermeisterInnen aus Baukulturgemeinden hinzuziehen – denn so kommt es zu einem Austausch auf Augenhöhe aus denen sich starke Ideen für die konkreten Probleme entwickeln können. Wir bemerken, dass ein informeller Rahmen unersetzlich ist um Ideen auszutauschen und ins Tun zu kommen – vielleicht sogar wichtiger als die vorangegangene Podiumsdiskussion.

Wir wollen mit unserem gelben LandLuft Stift die Landkarte von Österreich einfärben und hervorheben wo in diesem Land die besten Vorzeigebeispiele zu finden sind.

Anneke Essl, Geschäftsführerin LandLuft

 

Baukulturgemeindepreis

Baukulturgemeinde Krumbach in Vorarlberg

Was soll mit dem Baukulturgemeindepreis ausgezeichnet werden?

Bei der ursprünglichen Entwicklung des Baukulturgemeindepreises war es LandLuft ganz wichtig, dass es kein weiterer Architekturpreis wird, der einzelne realisierte Gebäude prämiert. Unsere Auszeichnung ist auf der Suche nach dem komplexen Geflecht an Menschen die sich engagieren und nach Prozessen, deren Ergebnisse zu einer größeren Dynamik in einer Gemeinde führen. Unser Motto ist daher auch „Baukultur machen Menschen wie Du und ich“. Was mir an LandLuft gefällt, ist der Fokus auf das Positive. Kritisieren ist immer leichter als gelungene Ansätze genau benennen zu können. Wir wollen die Menschen aus den Gemeinden in ihren Lösungswegen bestärken ...

Das ganze Interview gibt es in der aktuellen Ausgabe zu lesen:

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