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Interview: Gordana Brandner-Gruber

Brandner-Gruber © Sandra Matanovic

Das bekannte Steinhaus am Ossiacher See in Kärnten von Günther Domenig hat mit Gordana Brandner-Gruber eine neue Leiterin erhalten, die das Haus international etablieren will und eine Begegnungsstätte für die breite Öffentlichkeit schaffen möchte.


 

Welche Bedeutung hat das Steinhaus innerhalb und außerhalb der „Architekturblase“ im Land?

Es ist die Landmark für experimentelles und hochqualitatives Bauen im Land. Seine Bedeutung liegt für mich darin, immer wieder aufzuzeigen, was eine einzige Person fähig war, auf die Beine zu stellen. Dieses Vermächtnis ist für uns ArchitektInnen Ansporn, auf hohem Niveau weiterzuarbeiten. Mit der Leitung des Steinhauses will ich beitragen, den Paradigmenwechsel zu schaffen und innovatives und ressourcenschonendes Bauen zum Thema zu machen. Bei der Solar- und Mikrochipindus­trie zum Beispiel ist Kärnten bereits gut aufgestellt. Diese Firmen und Organisationen sind willkommen, unsere Räume als Think Tank für Transformation zu nutzen. 

Das Haus ist nicht nur eine Begegnungsstätte für die breite Öffentlichkeit mit Architektur, sondern offen für künstlerisches Schaffen.

 

Günther Domenigs berühmtes Steinhaus © Gerald Zugmann

Günther Domenigs berühmtes Steinhaus © Gerald Zugmann

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