Journal Preview (inkl. Video)

Investigative Architektur gegen Menschenrechtsverletzungen

Forensic Architecture Rafah

Journal Preview Seit mittlerweile einem Jahrzehnt hat sich die Gruppe von Forensic Architecture zur Aufgabe gesetzt, Menschenrechtsverletzungen mittels räumlicher Rekonstruierung nachzuweisen.


„Der Krieg hat sich in die Städte verlagert.“ leitet der Forensic Architecture Gründer Eyal Weizman ein. Mittlerweile sei der sogenannte Häuserkampf zur markantesten Art der Gewalt im gegenwärtigen Kriegsgeschehen mutiert. „Es sind Bilder von brennenden und zerstörten urbanen Räumen, welche uns aus den heutigen Kriegsregionen in Afghanistan, dem besetzten Palästina oder dem Irak erreichen.“ So hat sich Forensic Architecture zur Aufgabe gemacht, die hinterlassenen Ruinen zu analysieren und die zahlreichen Angriffe auf Städte anhand von vorhandenen Bild- und Videomaterial zu rekonstruieren.

Während Ermittlungen üblicherweise versteckt und mit Informationen, welche unter Verschluss bleiben, vollzogen werden, setzt Forensic Architecture auch auf die „Open-source intelligence“ des Internets.

Wenn in Kriegsgebieten Bomben einschlagen, gibt es mittlerweile zahlreiche Personen die diese Ereignisse mit ihrem Smartphone filmen und ins Internet stellen. Aus all diesen kleinen Punkten an Informationen versuchen wir ein Gesamtbild der Situation zu generieren.

Eyal Weizman

Oft seien Computerprogramme von ArchitektInnen die einzigen Instrumente welche die große Masse an Videoinformationen räumlich strukturieren und bildhaft vermitteln können.

Forensic Architecture beteiligte sich bereits bei über drei Dutzend Projekten bei der sie, anhand unterschiedlicher Zugänge räumlicher Analysen, Verbrechen strukturiert und bildhaft darstellen konnten. Der aktuellste Fall aus dem März diesen Jahres beschäftigt sich mit ...

 

Den ganzen Beitrag zu den aktuellen Projekt von Forensic Architecture gibt es jetzt in der neuen Ausgabe von architektur.aktuell zu lesen.

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