Ort der Begegnung und Besinnung

Museumsstück in der Natur

Masellahuette marte.marte architekten Ansicht

Journal Preview Ein Memorial für die historische Waldarbeit der Region, eine materialhomogene Rauminstallation sowie einen Rastplatz für SpaziergängerInnen schufen Marte.Marte Architekten auf der Masella bei Dafins im Frödischtal von Vorarlberg – dies alles jedoch in einem Objekt, das im Spiels mit Abstraktion der Form und des Inhalts die BesucherInnen miteinbezieht.


Die rätoromanische Flurbezeichnung Masella bedeutet so viel wie Backe oder Wange und bezeichnet die markant gewölbte Geländeform des Masellarückens. Genau an diesen läuft der gleichnamige Weg entlang, der die Holzwirtschaft der Region maßstäblich prägte. Hier, an einem wichtigen Knotenpunkt vierer Wege befand sich eine Hütte, die den „Holzern“ als Ruhe- und Aufwärmort diente. Übernachtungsmöglichkeiten bot sie keine, jedoch einen Feuerplatz mit umlaufender Sitzbank. Seit den 1960ern waren Weg und Hütte dem Verfall überlassen. Mit der Neuinterpretation des historischen Objekts schreibt Marte.Marte Architekten nun die kollektive Geschichte des Ortes fort.

Masellahuette marte.marte architekten Vorne

Dass Architekten und Gebrüder Bernhard und Stefan Marte mit der Gegend vertraut sind, lässt sich an der einfachen und dadurch umso präziseren Passgenauigkeit zum Umfeld des Projekts ablesen. Eine Plattform integriert die vier Wanderpfade, die mit Treppen an der Süd- und Westseite weitergeführt werden. Die schwere Scheibe scheint auf einem Plateau zu rasten, um sich längsseitig über den Abhang zu erheben. Die weiteren Bestandteile des Objekts lassen sich an einer Hand abzählen: zwei Sitzbänke (eine davon rahmt einen imaginären Feuerplatz), die kreisförmige Aussparung zur Integration des großen ...

 

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