Ausstellung in Hohenems, Vorarlberg

Tel Aviv – eine gespaltene Stadt

Tel Aviv © Zvi Oron Manschieh

Tel Aviv gilt als die liberale Metropole im Nahen Osten, als Hotspot für globale Nomaden. Dass die Stadt auch ganz andere Seiten hat, schildert die kulturhistorische Ausstellung „All about Tel Aviv-Jaffa“ im Jüdischen Museum Hohenems.


Für jedes jüdische Museum stellt es eine Gratwanderung dar, wenn es sich einem Thema widmet, das die aktuelle Politik Israels berührt. Doch Hanno Loewy, der rührige Direktor des Jüdischen Museums im vorarlbergischen Hohenems, hat sich nicht gescheut, das „heiße Eisen“ Tel Aviv anzufassen. Zusammen mit seinen Kuratoren Hannes Sulzenbacher, Kulturwissenschaftler in Wien, und Ada Rinderer, einer in Israel geborenen Architektin, geht er der Geschichte und Gegenwart von Tel Aviv auf den Grund. In der kompakten, aber reich bestückten Ausstellung werden viele Facetten anschaulich: nicht nur die Hochhäuser in der weiterhin ungestüm wachsenden Metropole, die aufgrund eines erfolgreichen City Branding touristisch als tolerante Partystadt vermarktet wird, sondern auch „vielfältige Schatten und Konflikte, die verdrängt und vergessen werden.“

Ungewöhnlich ist schon die Verbindung der Städtenamen Tel Aviv und Jaffa. Sie erinnert an die über 4000-jährige Geschichte der arabischen Stadt, als deren zunächst kleiner Vorort „die erste hebräische Stadt der Moderne“ im Jahr ... Lesen Sie unseren Bericht aus Vorarlberg in der aktuellen Ausgabe.

Das könnte Sie auch interessieren

Newsletter Anmeldung

Wir informieren Sie regelmäßig über Neuigkeiten zu Architektur- und Bauthemen, spannende Projekte sowie aktuelle Veranstaltungen in unserem Newsletter.