Journal Preview

Utopien von gestern, heute und morgen

Was wenn, Ausstellung

Journal Preview Nürnberg ist zurzeit eine Reise wert. Im Neuen Museum ist noch bis 20. September die Ausstellung „Was, wenn …?“ über Utopien in Kunst, Architektur und Design zu sehen, die begeistert.


Bereits am Eingang begrüßt ein über eine Steigleiter begehbarer Pavillon in Form einer farbigen Blütenknospe die ankommenden BesucherInnen. Die Ausstellung selbst betritt man über eine blaue Stufeninstallation. Wer den belgischen Pavillon auf der 16. Architekturbiennale in Venedig gesehen hat, wird sofort zeitversetzt. Symbolisch öffnet sich von hier aus ein Überblick über die Ausstellung. Der Raum ist gekonnt inszeniert. Durch mittig angeordnete Raumteiler werden den über 30 Objekten eigene Zonen zugeordnet: Staaten, Städte, Natur, Imagination, Technik, Individuum und Gesellschaft. Zum erst genannten Thema entwirft OMA mit der Roadmap 2050 eine neue Perspektive für Europa. Ein Energienetzwerk gespeist aus nachhaltigen Energien ist über eine überdimensionale Länderkarte verteilt. Zwischen fantasiereichen Bezeichnungen wie Isles of Wind im Norden und Solaria im Süden befinden sich anstatt Spanien, Deutschland oder Frankreich Bezeichnungen wie beispielsweise Hydropia, Geothermalia oder Urania.

Roadmap OMA

Roadmap 2050, OMA

Zum Thema Stadt zeigt das Wiener Büro Wideshot (architektur.aktuell 11/2019) in einer aktuellen Videoprojektion, wie sich durch autonomes Fahren ein zugeparkter Platz in der Wiener Innenstadt in eine nahezu autofreie grüne Oase verwandelt. Coop Himmelb(l)au erinnert mit seinem Wolkenmodell eines mobilen Wohnspielplatzes an die Utopie neuer Wohnformen, wie man sie 1968 begriff. Sieht man ums Eck winkt schon ...

 

Den ganzen Beitrag aus Nürnberg gibt es jetzt in der neuen Ausgabe von architektur.aktuell zu lesen.

Coop Himmeblau, Wolkenmodell 1968

Coop Himmeblau, Wolkenmodell 1968

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