Gebäude

Ein großes Kunstwerk vieler Fügungen Ein bezauberndes Gebäude schuf der Kölner Architekt Peter Böhm im historischen Dombezirk der Stadt Münster. Es setzt ganz auf Materialität und Durchlässigkeit, wo zuvor Introversion dominierte. Seine Existenz verdankt es einem Wettbewerb, der es den Architekten offen ließ, wie viele Quadratmeter Nutzfläche angemessen für Ort und Aufgabe seien.


 

Kleinster Fußabdruck, größter Freiraum 

Der große Domplatz ist das Herz von Münster. Hier manifestierte sich seine Geschichte als katholisches Fürstbistum und nach 1802 als Hauptstadt preußischen Provinz Westfalen in repräsentativen Gebäuden.  Als 2010 die Universität und der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen einen europaweiten Generalplaner-Wettbewerb für die Modernisierung des Philosophikums der Universität Münster auslobten, suchten sie nach einer Lösung, wie das Ludgerianum, ein bereits mehrfach umgebauter Gebäudebestand erweitert und in eine neue Zeit überführt werden könnte.

Gebäude

1903 gebaut für ein Priesterseminar im „dogmatischen neogotischen“ Stil anlässlich der Neugründung der Universität, stand das Haus für einen erfolgreichen Aufbruch in Münsters Geschichte. Nach der Zerstörung im Krieg und Wiederaufbau ließ es aber nahezu jeden Komfort und Attraktivität vermissen. Positioniert an der Schnittstelle von dichter urbaner Stadt und dem eher landschaftlichen Universitätscampus um den kleinen Fluss Aa passierten die Studenten eher einem Hinterhof mit vielen Zubauten als einen attraktiven Stadtraum und eine Visitenkarte der Universität vorzufinden. (...)

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Tragwerksplanung

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