Fluid Bodies Pavilion

Fest, kantig und schwer – Beton gilt als Inbegriff des massiven Bauens. Doch was geschieht, wenn Beton als flüssiger Baustoff behandelt wird, welches auf dünnen Beinen spaziert und sich verweben lässt? Ein Forschungsprojekt an der Universität für angewandte Kunst Wien bringt Beton zum Bewegen.


Die Grenzen der Freiformgestaltung mit Beton sind noch lange nicht erreicht. Die Möglichkeiten des Materials werden mit Hilfe neuer Technologien und anhand von Werkzeugen aus anderen Disziplinen neu ausgereizt. Wo bislang aufwendig vorgefertigte Schalungen für den Bau von spektakulären Freiformen nötig waren, entstehen nun smarte Praktiken die mit minimalen Schalungsaufwand, maximale Formen ermöglichen. Durch die Minimierung oder gar Ausbleiben von Schalungen lassen sich Baustellen durch eine deutliche Müllreduktion nachhaltiger gestalten.

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Diesen neuen Herausforderungen widmet sich ein Forschungsprojekt der Universität für angewandte Kunst unter der Leitung von Prof. Klaus Bollinger. Gemeinsam mit seinem Statikbüro Bollinger + Grohman und dem jungen Architekturbüro MADAME Architects (architektur.aktuell 9/2019) forscht ein multidisziplinäres Team bestehend aus Quirin Krumbholz, Rupert Zallmann, Adam Orlinski und Moritz Heimrath, an neuen Wegen der Raumgestaltung. Gemeinsam mit Studierenden der Architekturschule in Versailles (énsa-v) – vor dem prunkvollen Barockbau eines der wohl bekanntesten Schlössern dieser Welt – wurde an unter dem Titel „Fluid Bodies”, der Versuch gestartet, Beton zu flechten und zu weben ...

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Bildungscampus Berresgasse © Lukas Schaller

Bildungscampus Berresgasse © Lukas Schaller

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