Projekt von the next ENTERprise

Ein neues Privatmuseum für Wien

the next ENTERprise: Museum Horten, Wien, Eingang © the next ENTERprise architects

Bis 2022 wird in Wien das neue Museum der Sammlung Heidi Goëss-Horten errichtet. Es ist seit langer Zeit das erste private Kunstmuseum von Rang, das in der Heimatstadt der Witwe des Kaufhaustycoons Helmut Horten (1909-1987) entsteht. Ein kleiner geladener Wettbewerb mit drei Projekten von Ortner & Ortner Baukunst, Kuehn Malvezzi (beide Berlin) und the next ENTERprise (Wien) lieferte spannende Interpretationen dieser ungewöhnlichen Bauaufgabe.


 

Für das Museum und seine spektakuläre Sammlung, die erstmals 2018 von Agnes Husslein im Museum Leopold der Öffentlichkeit präsentiert wurde, konnte ein idealer Standort zwischen der Wiener Oper und der Albertina gefunden werden: Im Innenhof der großen gründerzeitlichen Blockrandbebauung des Hanuschhofes, dem Sitz der österreichischen Bundestheaterverwaltung, wurde um 1900 ein Verwaltungsgebäude in einem historisierenden Pariser Stil mit Mansardendach errichtet. Zuletzt war dort das Opernmuseum untergebracht. Nun hat Heidi Goëss-Horten das Haus erworben und mit dem Architektenwettbewerb den Startschuss für die Realisierung des Privatmuseums gegeben. Die drei Projekte interpretierten den Umbau des charmanten, nunmehr Palais Goëss-Horten genannten Stöcklgebäudes auf sehr unterschiedliche Weise. Der Entwurf des Wiener Büros the next ENTERprise (Ernst J. Fuchs & Marie-Therese Harnoncourt) wurde prämiert, der Bau soll Anfang 2020 beginnen.

the next ENTERprise: Museum Horten, Wien, Gesamtansicht © the next ENTERprise architects

the next ENTERprise: Museum Horten, Wien, Gesamtansicht © the next ENTERprise architects

Im Siegerprojekt von the next ENTERprise präsentiert sich das Museum dem Besucher, der die Tordurchfahrt des Hanuschhofes neben der Staatsoper passiert, in einer stimmungsvollen Hofsituation: Mit Kletterpflanzen an den Fassaden des Hofgebäudes und einem kleinen, niedrig gefassten Vorplatz mit mittelgroßem Baum erinnert sie etwa an alte Pariser Innenhöfe. Der Haupteingang liegt direkt gegenüber der Tordurchfahrt an der Nordwestecke des Gebäudes, aus der im Erdgeschoss ein überdeckter Vorbereich als Zugang „herausgeschnitten“ ist. Weitere Öffnungen liegen an der Westfassade zum Vorplatz und einer Eventfläche sowie an der Südseite für Anlieferung und Nebentreppenhaus.

Nach dem überdeckten Vorbereich und einem kleinen Empfangsraum betritt der Besucher sogleich den zentralen Ausstellungsraum, der sich über die gesamte Tiefe des Gebäudes und über drei Geschosse bis zur Traufhöhe erstreckt. Dieses Volumen ersetzt die innere Kubatur und den rückseitigen Lichthof des Bestandes über die fünf Achsen im mittleren Bereich. Die nördlich und südlich anschließenden Quertrakte des Bestandes rahmen die Zentralhalle und nehmen die Erschließungen, kleinere Ausstellungsräume, Manipulationsräume, Büros, Aufzüge und Sanitärräume auf.

the next ENTERprise: Museum Horten, Wien, Ausstellungsplattformen © the next ENTERprise architects

the next ENTERprise: Museum Horten, Wien, Ausstellungsplattformen © the next ENTERprise architects

In das zentrale Großvolumen sind über dem Erdgeschoß zwei Ausstellungsebenen „eingehängt“. Diese Plattformen (Stahlbau-Leichtkonstruktionen) überspannen die Ausstellungsflächen komplett stützenfrei und werden an den Untersichten vollflächig für Beleuchtungselemente genutzt. Die annähernd quadratische Grundfläche der Zentralhalle misst rund 20 x 20 m. Die darüber eingehängten Plattformen des ersten und zweiten Obergeschosses sind als Rechtecke ausgebildet, die rund 13 x 15 m bzw 14 x 17 m messen. Das geringere Flächenausmaß im Vergleich zur Grundfläche der Halle ermöglicht es, diese Plattformen um rund 30 Grad im Gegenuhrzeigersinn (erstes Obergeschoß) bzw. Uhrzeigersinn (zweites Obergeschoß) zu drehen, sodass sie mit je zwei diagonal gegenüberliegenden Ecken an die Außenwänden des Zentralraums stoßen und dort fixiert werden können. Die beiden anderen Ecken der Plattformen stoßen in Form von Brücken an den Nord- und an den Südtrakt des Hauses und öffnen sich in die dortigen Erschließungszonen.

Die Verdrehung der beiden Plattformen mit geringerer Fläche über der größeren Erdgeschoßfläche sowie innerhalb der Außenwände der Halle (westliche Hauptfassade und östliche Feuermauer) ergibt dreieckige Öffnungen zwischen den Plattformkanten und den Außenwänden des Zentralraumes. So entstehen vertikale Lufträume verschiedenen Zuschnitts, die abwechslungsreiche Durchblicke von jeder der drei Ausstellungsebenen auf jede andere ermöglichen. Die Vorderseite des Hauses kann innen als dreigeschossig durchfenstertes Interface mit dem Außenraum erlebt werden. -- Den Besuchern bieten sich mehrere alternative Wege durch die Ausstellungen. Aus dem Erdgeschoß kann man in der Zentralhalle über eine zweiläufige U-Treppe, die als Skulptur mit abgetreppten Untersichten frei im Raum steht, direkt die Plattform des ersten Obergeschosses erreichen. Ebenso kann man von dort über eine weitere zweiläufige, freihängende U-Treppe die Plattform des zweiten Obergeschosses erreichen. Alle drei Ebenen können aber auch einzeln über das Haupttreppenhaus im Nordflügel des Hauses oder barrierefrei über den dort situierten Personenlift erreicht werden. Auch Kombinationen dieser Wege sind möglich.

the next ENTERprise: Museum Horten, Wien, Entwurfsskizze © the next ENTERprise architects

the next ENTERprise: Museum Horten, Wien, Entwurfsskizze © the next ENTERprise architects

Der Erdgeschoß-Saal öffnet sich an der Westfassade in zwei Achsen auf den Museumsvorplatz und die Eventfläche. Diese befestigten Freiflächen gehen in eine Grünfläche über, die als Skulpturengarten genutzt werden kann und den Außenraum des Museums mit einer sanft ansteigenden Lochblech-Umfassung dreiecksförmig begrenzt. -- Die Flächen des Nord- und des Südtraktes sowie jene des dritten Obergeschosses (ausgebautes Dachgeschoß) dienen Service- und Bürofunktionen, bieten aber auch fünf kleinere Ausstellungsräume („Kabinette“), die an die großen Flächen der Plattformen angedockt sind. An der Südwestecke des Gebäudes liegen im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß zwei dieser kleinen Ausstellungsräume direkt übereinander. Zusätzlich bietet das erste Obergeschoß noch zwei weitere Kabinette, die in der Nordwestecke und im Osten des Südtraktes liegen, wodurch fast die gesamte Fläche dieser Ebene Ausstellungszwecken in verschiedensten Konstellationen nutzbar gemacht wird. Im zweiten Obergeschoß liegt das fünfte Kabinett, das hier „Galerie“ genannt wird und 22,5 m2 misst. Über die dreiläufige U-Treppe im Nordtrakt oder die zweiläufige U-Treppe im Südtrakt erreicht man das dritte Obergeschoß (ausgebautes Dachgeschoß). Hier sind Büros mit 2,90 m Raumhöhe für ca. 15 MitarbeiterInnen vorgesehen, aber auch Lager, Archiv und Besprechungsräume. Eine Dachterrasse bietet hier für die MitarbeiterInnen und ForscherInnen Zugang zum Freiraum.


 

the next ENTERprise: Museum Horten, Wien, Lageplan © the next ENTERprise architects

the next ENTERprise: Museum Horten, Wien, Lageplan © the next ENTERprise architects

Auch die beiden übrigen Projekte lieferten markante Interpretationen der speziellen Situation eines Privatmuseums in historischen Kernstadtbestand: Bei Ortner und Ortner Baukunst werden bis auf eine breite, verglaste Öffnung über die mittleren fünf Achsen im Erdgeschoß der westlichen Frontseite die Fassaden des Bestands kaum verändert. Vor der Hauptfassade wird hier ein Vorplatz U-förmig von einer Lochblechwand rechteckig eingefasst. Der rund zwei Meter breite Abstand der Schenkel-Enden dieses Screens zur Fassade gibt die Passage von der Toreinfahrt des Hanuschhofes über den neuen Vorhof des Museums zur mittigen Glaswand frei.

Ortner & Ortner Baukunst: Projekt Hortenmuseum, Ansicht vom Hof © ORtner Ortner Baukunst

Ortner & Ortner Baukunst: Projekt Hortenmuseum, Ansicht vom Hof © ORtner Ortner Baukunst

Die Glaswand bietet einen schaufensterartigen Direkt-Einblick aus dem öffentlichen Raum in den zentralen Ausstellungssaal des Museums. Sie ist rund zwei Meter hinter die Fassade gesetzt, sodass die schmalen Seitenwände der entstehenden Loggia für überdachte Zugänge genutzt werden können. Links, in der nördlichen Seitenwand der Loggia, liegt der Besucher-Eingang durch eine Drehtüre ins Foyer. In der rechten Seitenwand der Loggia liegt der Zugang über eine Flügeltüre zum Raum der Kunstvermittlung im südlichen Gebäudetrakt. Die bestehenden Mauerpfeiler an der Front des mittleren Gebäudetrakts werden entfernt. Die Lasten der Obergeschosse werden stattdessen wie im Bestand über vier zentrale Stützen im neuen Ausstellungsraum des Erdgeschosses abgetragen. Der zentrale Saal reicht über die gesamte Tiefe des Bestands bis zu den rückseitigen Feuermauern. Der ehemalige rückseitige Innenhof wird in den Ausstellungsraum integriert und über dem ersten Obergeschoß mit einer begehbaren Glasdecke geschlossen, sodass in diesem Bereich ein zweigeschossiger Luftraum entsteht.

Ortner & Ortner, Hortenmuseum, Projekt, Ausstellungshalle im Erdgeschoß © Ortner Ortner Baukunst

Ortner & Ortner, Hortenmuseum, Projekt, Ausstellungshalle im Erdgeschoß © Ortner Ortner Baukunst

Der Besucherweg führt in mehreren Richtungswechseln zunächst über die Drehtür in der nördlichen Seitenwand der Eingangsloggia in ein Foyer und das rückseitig anschließende zentrale vertäfelte Treppenhaus im nördlichen Gebäudeflügel. Dieses erschließt alle vier Ebenen des Hauses bis zum ausgebauten Dachgeschoß. Im Erdgeschoß erreicht man aus dem Treppenhaus über eine raumhohe, vertäfelte Öffnung den zentralen, rund 322 m2 messenden Ausstellungsraum. Der Zugang liegt in der nördlichen Längswand des Saals, annähernd in der mittleren Querachse des Gebäudes. Gegenüber liegt in der gleichen Achse symmetrisch eine Öffnung in der südlichen Längswand des zentralen Ausstellungsraums zum Südtrakt mit Anlieferungsschleuse, Sanitärräumen, Raum für die Kunstvermittlung, Lastenaufzug und Nebentreppenhaus.

Ortner & Ortner Baukunst: Projekt Hortenmuseum, Erdgeschoß-Grundriss © Ortner Ortner Baukunst

Ortner & Ortner Baukunst: Projekt Hortenmuseum, Erdgeschoß-Grundriss © Ortner Ortner Baukunst

Über die Haupttreppe im nördlichen Gebäudetrakt erreichen die Besucher im ersten Obergeschoß einen weiteren, rund 345 m2 messenden Ausstellungsraum, der sich über die gesamte Gebäudebreite der Vorderfront entlang der neun Fensterachsen in Nord-Süd-Richtung erstreckt. Zwei zentrale Säulen im Raum setzen hier den Stützenraster des Erdgeschosses vertikal fort. Innenhofseitig liegen zwei raumhoch verglaste Öffnungen, die Einblicke in den Luftraum des Erdgeschoß-Saals bieten. Die östlichen Enden des Nord- und des Südtraktes dienen im ersten Obergeschoß Service- und Erschließungsfunktionen, zusätzlich gibt es im Südtrakt noch einen kleineren Ausstellungsraum mit rund 41 m2.

Im zweiten Obergeschoß erreicht man über das nördliche Haupttreppenhaus eine dreiteilige Raumzone in der Mitte das Hauses, die aus einem Ausstellungsraum rechts entlang der fünf mittleren Öffnungen der Westfassade, aus einer multifunktionalen Mittelzone (Besprechung oder Ausstellung) und aus der links hinter einer Glaswand liegenden Terrasse besteht. Der verglaste Terrassenboden dient auch der natürlichen Belichtung des darunterliegenden Ausstellungssaales im Erdgeschoß. Nord- und Südtrakt des Hauses werden im zweiten Obergeschoß für Büro- und Serviceräume sowie Erschließungen genutzt.

Die Flächen des dritten Obergeschosses (ausgebautes Dachgeschoß) entsprechen in den Umrissen dem Bestand und werden entlang der Westfront für Büros und an der östlichen Rückseite für Service und Erschließung genutzt.


 

Ortner & Ortner Baukunst: Projekt Hortenmuseum, GR OG 1+2 © Ortner Ortner Baukunst

Ortner & Ortner Baukunst: Projekt Hortenmuseum, GR OG 1+2 © Ortner Ortner Baukunst

Beim Projekt von Kuehn Malvezzi ist das Foyer des Museums aus der Toreinfahrt des Hanuschhofes auf den ersten Blick zu erkennen. Es liegt direkt gegenüber an der Nordwestecke des bestehenden Stöcklgebäudes, dessen Fassade hier signalhaft in den zwei Achsen der Gebäudeecke über zwei Geschosse geöffnet sowie großflächig fixverglast ist. Sonst bleiben die Fassaden weitgehend unverändert. Das Foyer ist nach Umrundung der Gebäudeecke in der zweiten Achse der Westfassade über eine kleine Maueröffnung neben der fixverglasten Ecke zu betreten.

Aus dem Foyer erreicht man direkt den großen Ausstellungssaal des Erdgeschosses, der 560 m2 misst und an einzelnen Stellen die gesamte Gebäudelänge und -Breite durchmisst. Die Grundfigur der Raumfolge besteht aus einem horizontalen und einem vertikalen Volumen. Das horizontale erstreckt sich im Anschluss an die Eingangszone entlang der Westfassade hinter sieben verschalten Öffnungen als „White Cube“ weit in die Tiefe. Die linke, ostseitige Längswand öffnet sich in der Mitte in ein großes Vertikalvolumen, das als gebäudehohes Atrium in radikalem Kontrast zum eingeschossigen Erdgeschoß-Saal den Blick steil in den hohen Luftraum bis zum flachen Glasdach emporzieht.

Kuehn Malvezzi, Projekt Hortenmuseum, Hofansicht © Kuehn Malvezzi architects

Kuehn Malvezzi, Projekt Hortenmuseum, Hofansicht © Kuehn Malvezzi architects

In den hohen Luftraum des Atriums ragen die Volumina des ersten und des dritten Obergeschosses. Zwischen dem vorspringenden ersten und dritten Obergeschoß ist das zweite als Rücksprung eines offenen Raumes ausgebildet, der wie eine Loggia mit Terrasse auf der Decke des ersten Obergeschosses liegt. Die Architekten bezeichnen die so entstehende Gesamt-Raumfigur als Weiterentwicklung des Loos’schen „Raumplan“-Systems. Die Rückseite des Atriums ist die gebäudehohe Feuermauer an der Ostseite der Liegenschaft.

Die vertikale Haupterschließung der drei Ausstellungsebenen erfolgt über ein Treppenhaus samt Lastenaufzug im Nordflügel des Bestandes, dessen tragende Mauern insgesamt großteils weiter genutzt werden. Der Ausstellungssaal im ersten Obergeschoß entspricht im Grundriss auf 410 m2 dem darunterliegenden niedrigeren Teil des Erdgeschoß-Saals und erstreckt sich wie dieser entlang der westlichen Hauptfassade über sieben Fensterachsen, von denen die zwei letzten verschalt sind. Zum Luftraum des links anliegenden Atriums hin ist der Saal von einer massiven Wand getrennt, die auf dieser Ebene für Hängefläche sorgt.

Kuehn Malvezzi, Projekt Hortenmuseum, Schnittperspektive © Kuehn Malvezzi architects

Kuehn Malvezzi, Projekt Hortenmuseum, Schnittperspektive © Kuehn Malvezzi architects

Im zweiten Obergeschoß entsteht über dem zweigeschossigen Foyer der nordwestlichen Gebäudeecke und über dem Ausstellungssaal des ersten Obergeschosses ein L-förmiger weiterer Saal (255 m2). Die innere Längsseite des L öffnet sich in ein 150m2- Atelier, das teils als Terrasse im Luftraum des Atriums, teils als Raumteil am schmalen Innenhof ausgebildet ist. Der Südtrakt des zweiten Obergeschosses wird für Manipulation sowie Sanitär- und Erschließungszonen genutzt. – Das ausgebaute Dachgeschoß mit Bibliothek und Büros unter Dachschrägen entspricht im Außenumfang dem U-förmigen Bestands-Grundriss und ist nur vom Betriebs-Treppenhaus und Personenlift im Südtrakt her erreichbar.

Kuehn Malvezzi, Projekt Hortenmuseum, EG + OG 1 © Kuehn Malvezzi architects

Kuehn Malvezzi, Projekt Hortenmuseum, EG + OG 1 © Kuehn Malvezzi architects

Kuehn Malvezzi, Projekt Hortenmuseum, Nutzungsvarianten © Kuehn Malvezzi architects

Kuehn Malvezzi, Projekt Hortenmuseum, Nutzungsvarianten © Kuehn Malvezzi architects

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