Die Burg Helfenstein ist die zweitgrößte Burg Tschechiens. Im Mittelalter gebaut, erreichte sie ihre Blütezeit an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert, als ihr Kern zu einem Renaissancepalast umgebaut wurde – doch bis in die Neuzeit blieb die Burg lediglich als Ruine erhalten.

 

Aufgrund massiver Schäden der Bausubstanz und der daraus resultierenden Schließung des Gebäudes 2014, wurde eine Renovierung der Burg Helfenstein in der Gemeinde Týn nad Bečvou dringend notwendig. Mit der Realisierung des Projekts von 2017 bis 2020 kehrte nicht nur das Leben ins Schloss zurück, das Projekt leistete auch einen grundlegenden Beitrag zur Diskussion über neue architektonische Eingriffe in historisch wertvolle und denkmalgeschützte Gebäude.

Im Gegensatz zu früheren historisierenden Eingriffen aus den 1990er Jahren, traten die Architekten Miroslav Pospíšil und Martin Karlík von atelier-r in die historische Substanz mit radikal unterschiedlichen Formen und Materialen ein. Die Anforderungen der Denkmalschutzbehörden respektierend, durften die neuen Elemente in den Fernansichten nicht sichtbar werden und die Überdachung des Palastes nicht den Rand der Umfassungsmauern überschreiten. Auf diese Art bewahrte sich die Burg nach Außen hin das Bild der altertümlichen Ruine, schaffte allerdings im Inneren eine dramaturgische Begegnung von Neu und Alt, welche in den Höfen und Innenräumen deutlich abzulesen ist ...

 

 

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© boysplaynice

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