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Stern, Ring, Zeichen Mit einer spektakulären Stahlfachwerk-Fassade sendet das neue Hauptquartier des größten österreichischen Mobilitätsclubs futuristische Signale in den Stadtraum: Sanfte, reibungslose Bewegung im digitalen Zeitalter.


Straßen und Wege  

Unübersehbar ist die neue Ringfassade aus Stahl und Glas über der Wiener Stadtautobahn A 23. Ihre diagonalen Lichtstreifen leuchten gelb, oben wird in großen Lettern mitgeteilt, wem dieses spektakuläre Haus gehört: Dem ÖAMTC, Österreichs größtem Mobilitätsclub mit über zwei Millionen Mitgliedern. Noch deutlicher wird die Funktion, sobald von der auskragenden runden Dachplattform aus ein gelber Rettungshelikopter startet. In Österreich assoziiert jeder Auto-, LKW-, und Motorradfahrer diese Hubschrauber mit den unverzichtbaren Hilfsdiensten der Organisation.

Dem neuen Haus kann man sich auf verschiedenen Wegen nähern, es umschreiten, in kreisenden Bewegungen durchwandern, bestaunen und seine vielen Services in Anspruch nehmen. Zu Fuß kommt man von der U-Bahnstation im Norden her über eine Fußgängerbrücke und durch den Innenhof eines benachbarten Bürohauses. Auch vom Park-and-Ride-Haus nebenan erreicht man über diesen Hochweg die neue ÖAMTC-Zentrale. Vom Süden her fährt man aber ebenerdig per Auto auf das Gelände.

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An der Ostseite ist der äußere Fassadenring darüber noch nicht geschlossen: Erst in einer Erweiterungsphase sollen über der Notrufzentrale zwei weitere Bürotrakte gebaut werden.

 

Wege und Ziele   

Dazwischen entfaltet sich entlang der öffentlichen Durchwegung eine wahre Architekturlandschaft, deren Freiräume von den Wiener Landschaftsplanern DnD gestaltet wurden. Fußgänger erreichen auf der oberen Zugangsebene den Haupteingang unter dem konvex ausschwingenden Call Center des ÖAMTC – dem Herz der Hilfsdienstleistungen, in dem die eingehenden Notrufe rund um die Uhr vielfältige Einsätze auslösen. Hier, an der Ostseite des Gebäudes, ist der äußere Fassadenring darüber noch nicht geschlossen: Erst in einer Erweiterungsphase sollen über der Notrufzentrale zwei weitere Bürotrakte gebaut werden. Da die Fluchtwege aus den im Endausbau sieben strahlenförmig aus dem Gebäudekern ragenden Büroarmen über die raumbildende Fassade auf die Terrassen und Treppen im Süden führen, wird sie erst dann zur Kreisform vervollständigt. (...)

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(c) Toni Rappersberger

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